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Im Ezach entsteht ein Bildungszentrum - der Bebauungsplan wird aufgestellt 

Im Wohngebiet Ezach soll ein Bildungszentrum gebaut werden. Geplant ist der Neubau einer Kindertageseinrichtung, einer Mensa sowie Wohnraum.

Der Gemeinderat hat dazu zuletzt den Aufstellungsbeschluss für das Bebauungsplanverfahren gefasst. 

Aufstellungsbeschluss für Bebauungsplanverfahren gefasst

Im Wohngebiet Ezach soll ein Bildungszentrum gebaut werden. Geplant ist der Neubau einer Kindertageseinrichtung, einer Mensa sowie Wohnraum.

Der Gemeinderat hat dazu zuletzt den Aufstellungsbeschluss für das Bebauungsplanverfahren gefasst.

Umbau des Ökumenischen Zentrums

Das Gebäude des Ökumenischen Zentrums wurde zuvor nach einem Gemeinderatsbeschluss im November 2019 von der Stadt gekauft. Es soll zu einer Kindertageseinrichtung umgebaut werden.

Künftig soll es Platz für zwei Kindergartengruppen und die bereits bestehende Tagespflege in anderen geeigneten Räumen (TAPiR) "Die kleinen Tapire" bieten.

Neubau für Ezach- und Schopflochkindergarten

Der Ezach- sowie der Schopflochkindergarten weisen zudem erheblichen Sanierungsbedarf auf. Daher sollen diese abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Es ist geplant, eine Kindertageseinrichtung für mehrere Gruppen auf zwei Stockwerken zu errichten. Insgesamt wäre es möglich, auf dem Areal dann also bis zu zehn Kindergartengruppen mit allen Angebotsformen unterzubringen.

Sophie-Scholl-Schule wird Ganztagsgrundschule

Zudem soll die Sophie-Scholl-Schule zur Ganztagsgrundschule ausgebaut werden. Auf dem Gelände wird eine Mensa mit Betreuungsräumen für die Grundschulkinder entstehen. Die geplante Küche der Kita wird auch die Schulmensa bedienen.

Wohnraum geplant

Da in Leonberg dringender Bedarf an Wohnraum besteht, sollen außerdem im östlichen Bereich des Gebietes Wohnungen entstehen. Für den Wohnungsbau soll daher ein Investor gesucht werden.


Zum Verfahren

Um die Neubaupläne umzusetzen, muss ein neuer Bebauungsplan für diesen Bereich aufgestellt werden. Hierzu wurde der sogenannte "Aufstellungsbeschluss" während der Novembersitzung des Gemeinderats gefasst. An die bereits erfolgte frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit schließt sich nun der "Auslegungsbeschluss" im Gemeinderat an. Danach erfolgt die formelle Beteiligung der Öffentlichkeit sowie anderer Behörden. Nach erneuter Auswertung und Abwägung der Beteiligungen wird im Gremium der Satzungsbeschluss gefasst.

Im Anschluss wird der Bebauungsplan als Satzung öffentlich bekanntgemacht.

Hintergrund

Da es sich um ein Projekt in der Innenentwicklung handelt, ist es möglich, den Bebauungsplan im sogenannten beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB aufzustellen. In diesem kann u. a. von der Umweltprüfung, dem Umweltbericht sowie von der zusammenfassenden Erklärung abgesehen werden.