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02.02.2021

Informationen zur Corona-Impfung in Baden-Württemberg 

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat im Dezember 2020 die ersten beiden Covid-19-Impfstoffe innerhalb der Europäischen Union zugelassen.

Baden-Württemberg hat noch am 27. Dezember 2020 unverzüglich mit den Impfungen begonnen. 

Unverzüglicher Impfbeginn in Baden-Württemberg

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat im Dezember 2020 die ersten beiden Covid-19-Impfstoffe innerhalb der Europäischen Union zugelassen. Baden-Württemberg hat noch am 27. Dezember 2020 unverzüglich mit den Impfungen begonnen.

"Die Schutzimpfung ist kostenlos, eine Impfpflicht gibt es nicht", heißt es in einem Schreiben des Landes Baden-Württemberg an alle Bürgerinnen und Bürger.

Wo kann ich mich impfen lassen?

Impfungen sind in den Zentralen Impfzentren (ZIZ) in Ulm, Tübingen, Heidelberg, Freiburg, Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim, Offenburg und Rot am See sowie seit 22. Januar in rund 50 Kreisimpfzentren (KIZ) der Stadt- und Landkreise möglich.

Im Sommer 2021 soll die Impfung auch in den niedergelassenen Arztpraxen möglich sein.

Wer kann sich zuerst impfen lassen?

Zunächst besteht gemäß der Impfverordnung der Bundesregierung das Impfangebot für Menschen, die älter als 80 Jahre sind und zu Hause leben oder die in stationären Einrichtungen behandelt, betreut oder gepflegt werden.

Ebenso können sich Personen, die in stationären Einrichtungen oder ambulanten Pflegediensten tätig sind oder in Bereichen medizinischer Einrichtungen arbeiten und dort einem sehr hohen Ansteckungsrisiko in Bezug auf das Coronavirus ausgesetzt sind, impfen lassen.

Wie bekomme ich einen Impftermin?

Ein Impftermin kann unter der Telefonnummer 116 117 oder im Internet unter www.impfterminservice.de vereinbart werden.

Da weltweit die Nachfrage sehr hoch ist und die Produktionskapazitäten aber begrenzt sind, ist die Menge an Impfstoff sehr knapp. Daher kommen zu Beginn nicht alle Impfberechtigten sofort zum Zuge.

Wie erfahre ich von freien Terminen?

Sobald der Impfstoff in den jeweiligen Impfzentren angekommen ist, werden freie Termine in das Buchungssystem eingepflegt.

Diese können telefonisch oder online gebucht werden.

Welche Gruppe kann sich als nächstes impfen lassen?

Voraussichtlich können sich als nächstes Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben sowie Personen mit Trisomie 21, einer Demenz oder geistigen Behinderung impfen lassen. Außerdem können sich dann Bürgerinnen und Bürger nach einer Organtransplantation impfen lassen.

Ebenso eine enge Kontaktperson von pflegebedürftigen Menschen oder von Schwangeren sowie Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege geistig behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen.

Zudem können sich Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind, die in Obdachlosen- und Asylunterkünften untergebracht oder tätig sind, die als Polizei- und Ordnungskräfte in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung öffentlicher Ordnung, insbesondere bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind, als nächstes impfen lassen.

Sobald sich diese Personengruppen für einen Impftermin anmelden können, informieren die Medien darüber.

Wo bekomme ich Hilfe und weitere Informationen?

Online
Aktuelle Informationen sind jederzeit unter www.baden-wuerttemberg.de, www.bundesgesundheitsministerium.de und www.rki.de zu finden.

Telefonisch
Alle Fragen zur Impfung werden unter der zentralen Rufnummer 116 117 - das ist der Patientenservice der Kassenärztlichen Bundesvereinigung - beantwortet.

Landesgesundheitsamt: Telefonhotline & Video-Chat für Gehörlose
Für allgemeine Fragen zum Coronavirus steht die Hotline des Landesgesundheitsamts täglich, von 8 bis 22 Uhr, unter 0711 904-39555 zur Verfügung. Dieses bietet unter dem nachfolgenden Link auch einen Video-Chat für gehörlose Menschen an:
https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/video-chat-gebaerdensprache.