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Leonberg: Kälte- und Klimatechnikzentrum soll entstehen 

In Leonberg soll auf der Freifläche zwischen Krankenhaus und Berufsschulzentrum ein Zentrum für Kälte- und Klimatechnik entstehen.

Der Landkreis Böblingen hat dazu einen Förderantrag beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg eingereicht. 

Förderantrag eingereicht

In Leonberg soll auf der Freifläche zwischen Krankenhaus und Berufsschulzentrum ein Zentrum für Kälte- und Klimatechnik entstehen. Der Landkreis Böblingen hat dazu einen Förderantrag beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg eingereicht.

Stärkung des Wirtschaftsstandorts Leonberg

"Ein Zentrum für Kälte- und Klimatechnik in unserer Stadt würde den Wirtschaftsstandort Leonberg weiter stärken. Denn die Kälte- und Klimatechnik ist ein wichtiger Wirtschaftszweig, dessen Bedeutung auch vor dem Hintergrund des steigenden Energie- und Umweltbewusstseins bundesweit wächst. Entsprechend braucht es gut ausgebildete Fachkräfte, Forschung und Vernetzung", so Oberbürgermeister Martin Georg Cohn.

Kombination aus 4 Ausrichtungen

Mit dem Zentrum für Kälte- und Klimatechnik soll eine Kombination aus Ausbildung, Fortbildung, Vernetzung und Forschung entstehen.

"Kernpunkte des innovativen Ansatzes sind die Nachhaltigkeit in der Energiewirtschaft, Ressourceneffizienz bei Kältemitteln und die Umsetzung von EU-Vorgaben zur Verwendung von neuen umweltschonenden Technologien und Kältemitteln in und über die Region hinaus", heißt es aus dem Landratsamt.

RegioWIN 2030-Programm

Das Zentrum soll durch das RegioWIN 2030-Programm gefördert werden. In diesem werden aus dem Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union Innovationsprojekte finanziert.

Nächste Schritte

Der Antrag wurde in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart GmbH (WRS) eingereicht. Die eingereichten Anträge werden nun vom Ministerium geprüft.

Eine Entscheidung zur Prämierung der besten Vorschläge soll im April stattfinden. Im Falle einer Prämierung hätte der Landkreis ein Jahr Zeit, den Vollantrag zu stellen.