Seiteninhalt

Wie werden Hochwassergefahrenkarten gelesen? 

Am 4. Juli 2010 haben extreme Niederschläge in kürzester Zeit in Teilen der Kommunen entlang der Glems großflächige Überschwemmungen und enorme Schäden angerichtet. In diesem Jahr jährt sich das Hochwasser nun zum zehnten Mal.

Dies nehmen wir zum Anlass, Informationen zum Thema "Starkregen- und Hochwassergefahren" zu veröffentlichen – hier geht es um das Lesen von Hochwassergefahrenkarten. 

Hochwasser jährt sich zum zehnten Mal

Am 4. Juli 2010 haben extreme Niederschläge in kürzester Zeit in Teilen der Kommunen entlang der Glems großflächige Überschwemmungen und enorme Schäden angerichtet. In diesem Jahr jährt sich das Hochwasser nun zum zehnten Mal.

Dies nehmen wir zum Anlass, Informationen zum Thema "Starkregen- und Hochwassergefahren" zu veröffentlichen – hier geht es um das Lesen von Hochwassergefahrenkarten, welche auf dem Umweltdaten- und -kartendienst (kurz: UDO) des Landes unter udo.lubw.baden-wuerttemberg.de eingesehen werden können.

Farblegende zeigt Wassertiefen an

Für die maximal während eines Starkregens zu erwartende Wassertiefe werden verschiedene Blautöne verwendet: dunkles Blau steht für Bereiche, die während des Starkregenabflusses besonders tief überschwemmt werden und helle Färbungen für geringere Tiefen. In violett sind flächige Überflutungen bei geringer Tiefe dargestellt.

Den Hintergrund der Karte bilden in der Internetversion entweder eine klassische Straßenkarte oder ein Satelliten- bzw. Luftbild mit Informationen u. a. zu Gebäuden und Straßen. Bitte beachten Sie, dass die Kartengrundlagen nicht immer die gleiche Aktualität haben wie andere Kartendienste – dementsprechend sind etwa Daten zu neuen Baugebieten nicht immer im Kartenhintergrund enthalten.

Karte zeigt Wahrscheinlichkeiten, nicht reale Ereignisse

Bei der Interpretation der Überflutungsflächen ist es wichtig zu wissen, dass kein reales Ereignis dargestellt wird, sondern die Karteninhalte eine Überlagerung vieler einzelner Möglichkeiten darstellen.

Die verursachenden Gewitterzellen haben einen Durchmesser von rund fünf bis zehn Kilometern. Daher ist bei realen Ereignissen nur ein entsprechend großer Ausschnitt – abhängig von der Zugbahn – auf einmal betroffen.

In der Internetversion kann daher eine "virtuelle" Gewitterzelle eingeblendet und in ihrer Größe variiert werden.