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Leonberg soll sauberer werden: Stadtsauberkeitskonzept beschlossen 

Damit Leonberg sauberer wird, hat die Stadtverwaltung ein Konzept erarbeitet, welches vom Gemeinderat beschlossen wurde. Die Maßnahmen reichen von der Einführung einer App über Stadtputzeten bis hin zu präventiven Konzepten für Müllvermeidung und Bewussteinsstärkung.

Stadtputzete und App sollen für mehr Sauberkeit sorgen

Das Stadtsauberkeitskonzept sieht unter anderem vor, dass eine App eingeführt wird, mit der Müllsünden, Defekte oder Schäden im öffentlichen Bereichen direkt an die Verwaltung gemeldet werden können. Im kommenden Jahr soll es außerdem eine große städtische Putzete geben. Auch präventive Maßnahmen sind vorgesehen.

Bewusstsein in der Bevölkerung stärken

"Unsere Stadt muss sauberer werden", erklärt Oberbürgermeister Martin Georg Cohn und ergänzt: "Die Umsetzung der festgelegten Maßnahmen wie etwa einer zentralen Putzete wird von einer neu gebildeten Projektgruppe in der Stadtverwaltung koordiniert."

Das Stadtoberhaupt weiter: "Zusätzlich brauchen wir in unserer Stadt ein noch größeres Bewusstsein, Leonberg sauber zu halten. Daher ist auch die präventive Arbeit sehr wichtig."


Wussten Sie - Abfall in öffentlichen Mülleimern
Wussten Sie - Müll an Stränden
Wussten Sie - Putzete
Wussten Sie - Kunststoffe nur einmal verwendet
Wussten Sie - Menge an Restmüll pro Person und Woche
Wussten Sie - Straßenreinigung


Mängelmelder online

Unter www.leonberg.de/Mängelmelder können Mitbürgerinnen und Mitbürger bereits jetzt defekte Straßenbeleuchtungen oder Straßenschilder, kaputte Geräte auf Spielplätzen, Müllablagerungen oder Vandalismus direkt an die Stadtverwaltung melden.

Über eine App soll dies künftig noch einfacher möglich sein: Wer unterwegs ist und einen Schaden oder Mangel feststellt, muss nicht mehr das Online-Formular ausfüllen, sondern kann unkompliziert ein Foto mit Standort direkt per App übermitteln.

Weitere Maßnahmen

Neben der App soll eine zentrale Stadtputzete für mehr Sauberkeit sorgen. Außerdem soll eine Strategie für den verbesserten Einsatz von Papierkörben und Mülleimern an Haltestellen und Fußgängerwegen erarbeitet werden. Auch wird geprüft, ob öffentliche Container per Kamera überwacht werden können.

Weiterhin wird geprüft, an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet dauerhafte Haltverbote einzurichten, die jeweils nur wenige Stunden gelten, denn Haltverbote erleichtern die Reinigungsarbeiten der Kehrmaschinen.

Bei größeren Veranstaltungen soll künftig ein Müllvermeidungskonzept vorgelegt werden. Zudem ist geplant, Kinder in Kitas und Schulen noch mehr auf den sorgsamen Umgang mit Müll vorzubereiten.

Hintergrund

Bereits im Jahr 2014 wurde das Projekt "LeoClean - Stadtsauberkeit 2014plus" ins Leben gerufen. Unter anderem wurde durch das Projekt initiiert, mehr Mitarbeiter für die Stadtsauberkeit einzustellen und einzusetzen. Auch wurde initiiert, dass der Verein Fish etwa die Reinigung des Stadtparks übernimmt.

Weiterhin lief die Installation von Hundekotstationen über das Projekt - genau wie die Beschaffung einer neuen Kehrmaschine. Außerdem wurde der Gemeindevollzugsdienst personell verstärkt, um Verstöße schneller ahnden zu können.

Zudem wurden die Bußgelder für Verschmutzungen durch Littering und Hundekot erhöht. Außerdem wurden die Parkhäuser am Bahnhof und in der Altstadt mit Überwachungskameras ausgestattet, um Schäden wie Vandalismus und Verunreinigungen zu vermeiden.

Im Repair-Café, einer Gruppe der lokalen Agenda, werden defekte Alltagsgegenstände in angenehmer Atmosphäre gemeinschaftlich repariert - mit dem Ziel, Müll zu vermeiden und Ressourcen zu sparen.