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Neue Corona-Verordnung in Kraft, Inzidenz im Landkreis über 50 

Seit dem heutigen Montag, den 19. Oktober gilt eine geänderte Corona-Verordnung des Landes.

Mund-Nasen-Bedeckung

Die neue Corona-Verordnung regelt u. a., dass landesweit die Pflicht besteht, eine Mund-Nasen-Bedeckung in den dem Fußgängerverkehr gewidmeten Bereichen wie Fußgängerzonen oder Marktplätzen und öffentlichen Einrichtungen sowie öffentlich zugänglichen Bereichen im Freien zu tragen – soweit die Gefahr besteht, dass der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann (§ 3 Absatz 1 Nr. 11 und 12 sowie Absatz 2 Nr. 9 und 10).

Zusammentreffen von Personen

Zudem werden Ansammlungen auf zehn Personen oder zwei Hausstände begrenzt (§ 9 Absatz 1 und Absatz 2 Nr. 3). Das private Zusammentreffen von Personen wird auf maximal zehn Personen oder zwei Hausstände begrenzt (§ 10 Absatz 3 Satz 1 Nr. 1 und Satz 2). Die Teilnehmerzahl für Veranstaltungen wird auf 100 begrenzt (§ 10 Absatz 3 Satz 1 Nr. 2).

Wichtige Fragen und Antworten

Im Internet-Angebot der Landesregierung Baden-Württemberg finden Sie die aktuelle Corona-Verordnung für Baden-Württemberg: Aktuelle Corona-Verordnung






Land ruft die dritte Pandemiestufe aus

Angesichts der hochdynamischen Entwicklung der Infektionszahlen hat die Landesregierung die dritte Pandemiestufe ausgerufen. Dazu wurde die Corona-Verordnung um landesweit geltende, verschärfte Maßnahmen ergänzt (siehe oben).

Neben den neuen Regelungen in der Corona-Verordnung können Städte und Landkreise, in denen eine Inzidenz von mehr als 50/100.000 Einwohner vorherrscht, per Allgemeinverfügung weitergehende, noch schärfere lokale Maßnahmen ergreifen. Dies hat der Landkreis Böblingen getan.

Inzidenz im Landkreis bei über 50 – neue Allgemeinverfügung in Kraft

Der Inzidenzwert für den Landkreis Böblingen lag am Sonntagnachmittag bei 54,7 (Wert lt. Veröffentlichung des Landesgesundheitsamts). Entsprechend wurde eine neue Allgemeinverfügung veröffentlicht, die seit dem heutigen Montag, den 19. Oktober gilt.

Diese regelt u. a., dass der Ausschank, die Abgabe und der Verkauf von alkoholischen Getränken donnerstags, freitags und samstags in der Zeit von 23 bis 6 Uhr des Folgetags in Speise- und Schankwirtschaften nach dem Gaststättengesetz sowie an allen Verkaufs- und sonstigen Ausgabestellen verboten sind. Auf die Verhängung einer Sperrstunde ab 23 Uhr wurde zunächst verzichtet.

Außerdem ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung – unabhängig von der tatsächlichen Einhaltung eines Abstandes von 1,5 Metern zu Dritten – durchgehend verpflichtend für sämtliche Personen, die sich auf Märkten aufhalten, insbesondere auf Wochen- und Weihnachtsmärkten sowie sonstigen Märkten jeglicher Art.