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Stadtradeln: 'Ich fahre 47 Pendelkilometer am Tag' 

Seit dem 14. September findet in Leonberg das "Stadtradeln" statt, die Aktion geht noch bis zum 4. Oktober. Ob zur Arbeit oder privat, zur Schule oder im Urlaub – jeder gefahrene Kilometer geht in die Wertung ein. 

Gemeinsam radeln für Leonberg

Seit dem 14. September findet in Leonberg das "Stadtradeln" statt, es geht noch bis zum 4. Oktober.

Mit der bundesweiten Initiative soll auf die Vorzüge des Fahrradfahrens aufmerksam gemacht werden: umweltfreundlich und gesund.

Wer noch mitmachen möchte, kann sich unter www.stadtradeln.de/leonberg anmelden und "erradelte" Kilometer für Leonberg registrieren. Ob zur Arbeit oder privat, zur Schule oder im Urlaub – jeder gefahrene Kilometer geht in die Wertung ein.

Ein Stadtradler stellt sich vor

Hansjörg Albrecht vom städtischen Amt für Kultur und Sport sammelt seit dem Start des "Stadtradelns" fleißig Kilometer: 47 Pendelkilometer pro Tag zwischen Ludwigsburg und Leonberg.

Teamgründer 'Radpendler Leonberg' 

Die Fahrten zeichnet er mit einer Sportuhr per GPS auf und trägt die Kilometer händisch ins System ein.

"Vielleicht kann das 'Stadtradeln' dazu beitragen, zu zeigen, dass Radfahren für viele normaler Alltag ist und damit die gesellschaftliche Akzeptanz erhöhen", so Albrecht, der sich 2018 erstmals an der Veranstaltung beteiligt hat und in diesem Jahr das Team "Radpendler Leonberg" gegründet hat.

Fahrrad löst Auto fast vollständig ab

Unabhängig vom "Stadtradeln" fährt er auch sonst mit dem Rad zur Arbeit. "Mit dem Auto zur Arbeit gefahren bin ich das letzte Mal zum Pferdemarkt 2018", blickt Albrecht mit einem Lächeln zurück. Er nutzt das Rad auch für Einkäufe, Hol- und Bringdienste. Das Auto kommt höchst selten zum Einsatz.

Positive Effekte spürbar

"Radfahren macht Spaß und ist herrlich effizient. Ich bin zufriedener und gelassener im Alltag", resümiert der städtische Beschäftige.

Auch habe das Radfahren aus Pendlersicht Vorteile: Keine Staus, Umleitungen, kein Parksuchverkehr.

Gewinn an Lebenszeit

"Mit dem Auto weiß ich beim Start nicht, wann ich das Ziel erreiche. Mit dem Rad weiß ich das viel genauer. Die paar Minuten, die ich länger brauche, werden durch die gewonnene Zeitsouveränität mehr als aufgewogen", so Albrecht, der ergänzt: "Mit dem Auto verliere ich Lebenszeit, auf dem Rad gewinne ich sie. Und ich bin wesentlich fitter."