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OB besucht Ferienkurse: 'Ein wichtiges Angebot für Kinder und Eltern' 

Vergangene Woche hat Oberbürgermeister Martin Georg Cohn zwei Ferienkurse besucht. "Wir freuen uns, trotz der momentanen Ausnahmesituation Kindern und Eltern ein so umfang- und abwechslungsreiches Programm anbieten können", erklärt das Stadtoberhaupt. 

Einblicke in verschiedene Themenwelten

Beim Silberschmiedekurs in einem Werkraum der Gerhart-Hauptmann-Realschule geht es laut zu: Über ein Duzend Kinder und Jugendliche hämmern auf Silberstreifen, aus denen Ringe, Armreifen und Anhänger vor allem für die Mamas gefertigt werden. Mit dem Hammer wird das Material gestaucht, damit es fester wird. Danach werden mit einer Punze die Verzierungen eingeschlagen – Herzchen, Blümchen, Linien und Kreise.

Nach dem Silberschmieden geht es weiter ins Albert-Schweizer-Gymnasium zu einem PC-Kurs. Bei Temperaturen um die 30 Grad flimmert auf dem Monitor eines Mädchens – "zur Abkühlung" – ein mit dem Computer gezeichneter Schneemann.

Auch mit einem Textprogramm wird während des Kurses geübt. Zudem wird ein Märchenfilm erstellt, der auf DVD mit nach Hause genommen werden kann und auch im Internet wird "gesurft".

Erfolgreiche Premiere der online-Anmeldung

Erstmals in diesem Jahr lief die Anmeldung zu den Kursen, die seit den 70er-Jahren organisiert werden, online. Insgesamt finden 114 Kurse in den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Computer, Theater, Natur, Sport und Zirkus mit 889 Kindern und Jugendlichen unter der Anleitung von 42 Kursleitern statt.

"Dabei war lange nicht klar, ob und in welchem Umfang das Angebot, welches von fünf engagierten Auszubildenden der Stadtverwaltung organisiert wird, stattfinden kann", erklärt Cohn und ergänzt: "Erst nach den Lockerungen im Mai haben wir entschieden, die Ferienkurse anzubieten."

Kritisch waren die Sportkurse (Fußball, Judo, Schwimmen) und Kochkurse. Die sehr gefragten Schwimmkurse waren außerdem abhängig von der coronabedingten Öffnung des Leobades. Nach weiteren Lockerungen im Juli konnten alle Kurse – bis auf Judo und Kochen – angeboten werden. Dabei wurden alle Angebote an die Corona-Hygienevorschriften angepasst und ein Hygienekonzept erstellt: Unter anderem wird in kleineren Gruppen gearbeitet, die Tische müssen ausreichend Abstand haben und Partner- und Gruppenarbeiten sind ausgeschlossen.

Stadtranderholung in neuer Form

Vom 10. bis zum 21. August und seit vergangenem Montag bis zum 4. September findet außerdem die Stadtranderholung statt – allerdings nicht wie sonst ausschließlich in Warmbronn auf dem Gelände um den Sportplatz, sondern dezentral auch am Engelberg, in Höfingen an der Waldeckhütte und in Gebersheim bei der Werkstatt 13. Insgesamt nehmen 84 Kinder und Jugendliche an fünf ganztägigen Kursen mit 20 Betreuern teil.

Für die Stadtranderholung gilt dasselbe Hygienekonzept wie für die Ferienkurse. Auch war die "Stara" dieses Jahr erstmals online buchbar. Zudem unterstützen die Jugendhilfeeinrichtungen – das Jugendhaus, der Verein für Jugendhilfe und das Waldhaus – in der Betreuung der Kinder.

Für 53 Kinder bieten und boten die Träger Tagestouren u. a. ins Schwimmbad, mit dem Rad oder zum Kartfahren an.