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Bürgerbeteiligung in Leonberg: Aktionsprogramm "1000 Zebrastreifen" 

Die Stadt Leonberg wird derzeit durch das Verkehrsministerium Baden-Württemberg dabei unterstützt, im Stadtteil Höfingen mehr sichere Fußgängerquerungen einzurichten. 

Ortsbegehung nach Auswertung der Online-Beteiligung

Im Rahmen des Aktionsprogramms "Sichere Straßenquerung" lief bis zum 15. August eine Online-Beteiligung – Interessierte konnten weitere Vorschläge und Ideen einbringen.

Nach Auswertung der Online-Beteiligung ist eine öffentliche Ortsbegehung in Höfingen geplant. Bei dieser sollen bestehende Konfliktstellen aber auch Potenziale zur Verbesserung von Querungsmöglichkeiten gemeinsam betrachtet und diskutiert werden.

Die Begehung findet am Dienstag, den 22. September, von 18 bis ca. 20 Uhr statt. Treffpunkt ist hinter der Ortschaftsverwaltung Höfingen-Rathausplatz, Pforzheimer Str. 11.

Begrenzte Teilnahme, Anmeldung erforderlich

Durch Auflagen aufgrund der Corona-Pandemie muss die Teilnehmendenzahl leider begrenzt werden. Aus diesem Grund ist eine Anmeldung zwingend erforderlich. Diese wird bis spätestens Dienstag, den 15. September bei der Ortschaftsverwaltung Höfingen unter der Telefonnummer 07152 990-16301 oder per E-Mail an ovh-termine@leonberg.de entgegengenommen.

Hintergrund zum Aktionsprogramm

Als eine von sechs Modellkommunen nimmt Leonberg am Aktionsprogramm "Sichere Straßenquerungen – 1000 Zebrastreifen für Baden-Württemberg" teil. Neben dem vom Land geförderten Projekt in Höfingen startet die Stadt im Oktober für den Planungsbereich Stuttgarter Straße noch eine weitere Beteiligung zum Thema Zebrastreifen. Mit zwei Projektvorschlägen für die Bereiche Stuttgarter Straße und Höfingen hatte die Stadt sich Ende letzten Jahres beim Programm beworben.

Das Verkehrsministerium fördert nur eines der beiden Projekte und hat sich dabei für Höfingen entschieden. Ausschlaggebend für die Förderung im Rahmen des Aktionsprogramms waren dabei der in sich geschlossene Planungsbereich, vor allem aber die Vielfalt der örtlichen Gegebenheiten und Bedarfe: Neben vier Kindertageseinrichtungen und einer Grundschule zählen zu diesem Planbereich eine Werkstatt für beeinträchtigte Menschen und ein Wohnheim für beeinträchtigte Menschen, sowie verschiedene Einkaufsmöglichkeiten.

Parallel zum Förderprojekt rückt die Stadt auch den nicht geförderten Projektvorschlag, den Bereich der Stuttgarter Straße zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern in den Fokus. Noch im Oktober plant die Stadt hier einen entsprechenden Bürgerworkshop mit Begleitung desselben Fachbüros, das auch das Höfinger Projekt begleitet.