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Noch bis 15. August läuft die Bürgerbeteiligung "1000 Zebrastreifen" 

Als eine von sechs Modellkommunen nimmt Leonberg am Aktionsprogramm "Sichere Straßenquerungen - 1000 Zebrastreifen für Baden-Württemberg" teil.

Neben dem vom Land geförderten Projekt in Höfingen startet die Stadt im Oktober für den Planungsbereich Stuttgarter Straße noch eine weitere Beteiligung zum Thema Zebrastreifen. 

Leonberg ist Modellkommune

Als eine von sechs Modellkommunen nimmt Leonberg am Aktionsprogramm "Sichere Straßenquerungen - 1000 Zebrastreifen für Baden-Württemberg" teil. Neben dem vom Land geförderten Projekt in Höfingen startet die Stadt im Oktober für den Planungsbereich Stuttgarter Straße noch eine weitere Beteiligung zum Thema Zebrastreifen.

Mit zwei Projektvorschlägen für die Bereiche Stuttgarter Straße und Höfingen hatte die Stadt sich Ende letzten Jahres beim Programm beworben. Das Verkehrsministerium fördert nur eines der beiden Projekte und hat sich dabei für Höfingen entschieden.



Höfingen´s Vielfalt an örtlichen Gegebenheiten gibt Ausschlag

Ausschlaggebend für die Förderung im Rahmen des Aktionsprogramms waren dabei der in sich geschlossene Planungsbereich, vor allem aber die Vielfalt der örtlichen Gegebenheiten und Bedarfe: Neben vier Kindertageseinrichtungen und einer Grundschule zählen zu diesem Planbereich eine Werkstatt für beeinträchtigte Menschen und ein Wohnheim für beeinträchtigte Menschen, sowie verschiedene Einkaufsmöglichkeiten.

online-Beteiligung ab sofort und bis 15. August

Bürgerinnen und Bürger können sich nun in einem ersten Beteiligungsbaustein ab sofort und bis zum 15. August mit Wünschen und Anregungen zum geplanten Zebrastreifen-Konzept für ihre Ortschaft einbringen.

Das ist online auf einer interaktiven Karte möglich, die ab heute hier oder über www.Leonberg.de/Zebrastreifen aufgerufen werden kann. In der Karte können Hinweise, etwa zu gefährlichen Stellen oder Querungswünschen, gegeben und bestehende Einträge kommentiert werden.

Auch Meinungsabgabe in der Ortschaftsverwaltung möglich

Auch die Ortschaftsverwaltung Höfingennimmt zu den üblichen Öffnungszeiten persönlich oder telefonisch Anregungen für die Online-Beteiligung entgegen. Mit der Online-Beteiligung sollen die Stellen in Höfingen ermittelt werden, an denen eine sichere Möglichkeit zur Überquerung der Straße notwendig ist.

Vorbehaltlich der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie sind im Herbst weitere Bausteine wie die Beteiligung der Schule mit der Mitmachaktion "Julius Zebra" sowie ein Ortsrundgang mit der Bürgerschaft geplant.

Projektvorschlag "Stuttgarter Straße"

Parallel zum Förderprojekt rückt die Stadt auch den nicht geförderten Projektvorschlag, den Bereich der Stuttgarter Straße, zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern in den Fokus. Noch im Oktober plant die Stadt hier einen entsprechenden Bürgerworkshop mit Begleitung desselben Fachbüros, das auch das Höfinger Projekt begleitet.

OB Cohn: Ziel ist Stärkung des Fußverkehrs im gesamten Stadtgebiet

"Der Fußverkehr als integraler Bestandteil der Mobilitätskette soll mit unserer Teilnahme am Aktionsprogramm und durch die Beteiligung der Bürgerschaft noch stärker in das Bewusstsein von Politik und Öffentlichkeit rücken", betont Oberbürgermeister Martin Georg Cohn. "Unser Ziel ist eine Stärkung des Fußverkehrs im gesamten Stadtgebiet."

Die Beteiligung der Bürgerschaft und damit auch die nun anlaufende Online-Beteiligung zählt zum Kern des "Aktionsprogramm Sichere Straßenquerung – 1000 Zebrastreifen für Baden-Württemberg". Dabei können Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Politik und Verwaltung sowie weiteren Akteuren am Zebrastreifen-Konzept mitwirken.

Um den Fußverkehr vor Ort zu stärken, wird die Stadt Leonberg vom Land Baden-Württemberg und von einem Fachbüro begleitet.