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Erntezeit: Vorsicht und Rücksicht auf Feldwegen 

Ist der optimale Erntezeitpunkt gekommen, sind die Landwirte von den frühen Morgenstunden bis in die späte Nacht unterwegs, um die Ernte einzufahren. Dann wird es mitunter eng auf Feldwegen, wenn Spaziergänger und Radfahrer den Erntefahrzeugen begegnen. Gegenseitige Vorsicht und Rücksicht sind daher geboten.

Kritische Zeitsituation der Landwirte

Wenn die erste Heuernte abgeschlossen ist, steht in den Sommermonaten für die heimischen Landwirte die Ernte von Gerste, Roggen, Weizen, Hafer und Raps an.

Den richtigen Zeitpunkt bestimmt dabei das Wetter: Wird zu früh geerntet, ist das Getreide zu feucht, steht es zu lang, kann es keimen und so nur noch als Tierfutter aber nicht mehr für Brotmehl verwendet werden. Ist der optimale Erntezeitpunkt gekommen, sind die Landwirte von den frühen Morgenstunden bis in die späte Nacht unterwegs, um die Ernte einzufahren.

Dann wird es mitunter eng auf Feldwegen, wenn Spaziergänger und Radfahrer den Erntefahrzeugen begegnen.

Vorrecht für landwirtschaftliche Fahrzeuge

Mähdrescher und andere große landwirtschaftliche Fahrzeuge sind auf landwirtschaftlichen Wegen bevorrechtigt unterwegs. Behinderungen auf den Feldwegen etwa durch Abtransport der Ernte können bei der Ernte nicht vermieden werden. Grobe Verschmutzungen durch die Feldarbeit werden zum Abschluss der Ernte von den Landwirten beseitigt.

Geschlossen passieren lassen

Radfahrer und Spaziergängersind in dieser Zeit besonders gefordert, auf Feldwegen aufmerksam zu sein und für nahende Erntefahrzeuge bei Bedarf anzuhalten und zur Seite zu gehen, damit diese gefahrlos passieren können.

Mehrere Personen sollten dabei stets geschlossen auf eine Seite des Weges ausweichen. Denn das Schlangenlinienfahren mit großen landwirtschaftlichen Maschinen ist für die Landwirte eine Herausforderung und gefährlich für die Wartenden.