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Hygienevorgaben und Fernlernen prägen schrittweise Öffnung der Schulen

In einem Brief an Schulen und Eltern hat das Kultusministerium Ziele und  Maßnahmen zum schrittweisen Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht erläutert. Wir geben einen Überblick.

Start am 4. Mai mit Einschränkungen und Vorsichtsmaßnahmen

Am kommenden Montag, den 4. Mai, startet der Schulbetrieb schrittweise, mit starken Einschränkungen und unter strengen Vorsichtsmaßnahmen. Welche das sein werden, hat das Kultusministerium am Dienstag in einem Brief an Eltern und Schulen erklärt.

Zunächst die Abschlussklassen dieses und des nächsten Schuljahres

Der Präsenzunterricht beginnt mit Schülerinnen und Schülern, bei denen in diesem oder im nächsten Jahr die Abschlussprüfungen anstehen, sowie mit den Schülerinnen und Schülern der diesjährigen Prüfungsklassen der beruflichen Schulen.

Klassen 8 an Hauptschulen sollen bald folgen

Die Schülerinnen und Schüler in Klasse 8, die im nächsten Jahr den Hauptschulabschluss anstreben, sollen aus Kapazitäts- und Infektionsschutzgründen erst im nächsten Schritt folgen. Auch wird geprüft, wie die Grundschulen in den Präsenzunterricht einbezogen werden können.

Ziel: Präsenzunterricht auch für weitere Jahrgänge

In diesem Schuljahr sollen alle Schülerinnen und Schüler in allen Schularten und Jahrgangsstufen zumindest zeitweise Präsenzunterricht erhalten, um so auch eine bessere Verknüpfung mit den Fernlernangeboten zu ermöglichen, teilt das Kultusministerium mit.
Alle Maßnahmen stehen jedoch stets unter dem Vorbehalt, dass sie unter Berücksichtigung des Infektionsschutzes möglich sind.

Fernlernen bleibt weiter Herausforderung

Bis zur Rückkehr zur Normalität ist es noch ein weiter Weg. Der Fernlernunterricht wird also fortgesetzt und die Möglichkeit zur Notbetreuung weiterhin angeboten werden.

Schutzmaßnahmen im Präsenzunterricht

Für den Präsenzunterricht werden aus Gründen des Infektionssschutzes besondere Rahmenbedingungen gelten. So wird der Unterricht nicht in voller Klassenstärke, sondern in kleinen Lerngruppen organisiert werden, damit ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften eingehalten werden kann. Je nach Größe der Schule und der Anzahl der Schüler wird an manchen Schulen ein zeitlich versetzter Schulbeginn notwendig sein.

Einhalten strenger Hygienevorgaben unerlässlich

Der Schulbetrieb wird aktuell gründlich vorbereitet und sorgsam mit allen Beteiligten abgestimmt. Von ganz grundlegender Bedeutung ist in diesem Zusammenhang das Einhalten der Hygienevorgaben im laufenden Betrieb.
ln den ersten Tagen des Schulbetriebs üben die Lehrkräfte das Einhalten erforderlichen Hygienevorgaben mit ihren Schülerinnen und Schülern ein.

Dazu gehören unter anderem

  • eine konsequente Händehygiene
  • das Einhalten der Husten- und Niesregeln
  • Einhalten von Abstandsregeln
  • strikt getrennte Nutzung von Trinkflaschen usw.

Zudem müssen Räume regelmäßig gelüftet und gründlich entsprechend den Hygienehinweisen gereinigt werden.

Schutz von Risikogruppen

Schülerinnen und Schüler, die selbst oder deren Eltern, Geschwister oder weitere im Haushalt lebende Personen zu Risikogruppen gehören, müssen nicht in die Schule kommen. Sie werden weiterhin durch Lernangebote zu Hause unterstützt. Auch die Teilnahme an Prüfungen wird ihnen ermöglicht.

Die Erziehungsberechtigten entscheiden über die Teilnahme der betreffenden Schülerinnen und Schüler am Präsenzunterricht und geben den Schulen entsprechend Rückmeldung.

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen für Schulen und Kindertageseinrichtungen sind zu finden auf den Internetseiten des Kultusministeriums: