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bühne 16 bringt Filmadaption "Wie im Himmel" auf die Spitalhofbühne 

Am Samstag, den 1. Februar um 19.30 Uhr feiert das Leonberger Theater-Ensemble zusammen mit Chormitgliedern die Premiere des aktuellen Stücks. 

Über 30 Hauptakteure fiebern der Premiere entgegen 

Derzeit laufen die Endproben im Theater im Spitalhof. Auf der Bühne des Spitalhoftheaters geht es seit geraumer Zeit ganz schön hektisch zu. Die mehr als 30 Hauptakteure fiebern der Premiere entgegen. Licht, Ton, Requisite, Bühnenbild und Kostüme müssen anscheinend gleichzeitig einer Feinjustierung unterzogen werden. Perfektioniert werden müssen ebenfalls Schauspiel, Text und Gesang.


Sänger Leonberger Chöre im Ensemble

Mit von der Partie sind auch Sängerinnen und Sänger verschiedener Leonberger Chöre.

Das Stück mit viel Musik ist eine Theateradaption des gleichnamigen schwedischen Films von Drehbuchautor und Regisseur Kay Pollak aus dem Jahr 2004. Das Musikfilm-Drama erlangte Weltberühmtheit und wurde 2005 sogar für den "Oscar" nominiert.

 

Jahrelange Bemühungen um die Aufführungsrechte

Für die Regisseurin der bühne 16, Annalies Müller, war es nicht einfach, die Aufführungsrechte für dieses Theaterstück zu erhalten, das von dem international erfolgreichen Dirigenten Daniel Daréus handelt, der während eines Konzertes einen Herzinfarkt erleidet, seine Arbeit niederlegt und sich in das idyllische Ljusåker, das Dorf seiner Kindheit, zurückzieht.

Seit Annalies Müller auf diesen Film aufmerksam wurde, war es ihr Bestreben, die Filmstory als Theaterstück zu inszenieren und in Leonberg auf die Bühne zu bringen.


Theaterverlage setzten enge Grenzen

Die Theaterverlage setzten immer wieder Grenzen, denn es existiert nur ein Drehbuch für den Film und sie wollten die anspruchsvolle Handlung mit viel Gesang nur Profibühnen zumuten. Nach jahrelangen Bemühungen ist es ihr schließlich gelungen, den Rowohlt-Theater-Verlag von der Qualität vor Ort zu überzeugen und erhielt vor etwa einem Jahr die Aufführungsrechte.

Da es von früheren gemeinsamen Projekten eine Verbindung zum "Blos´nKirchenchor" unter der Leitung von Sabine Rempp gab, wurde der Kontakt genutzt, um dieses neue gemeinsame Projekt zu wagen.


Von menschlichen Sorgen und Nöten

In der Handlung des Theaterstücks übernimmt Stardirigent Daniel Daréus nach seinem Rückzug von der internationalen Bühne einen kleinen Kirchenchor in seinem Heimatdorf. Er lässt alle mitmachen, die wollen, auch die, die vermeintlich nicht singen können. Er arbeitet nach dem Motto: "Wir machen Musik, aus dem, was wir haben."


Individuelle Töne ergeben eine Harmonie

So verhält sich im Grunde auch Sabine Rempp. Ihre Devise ist: "Jeder kann singen, wenn er übt. Viele individuelle Töne ergeben als Ganzes eine Harmonie." Schließlich schuf Sabine Rempp für zwei Lieder in dem Stück neue Arrangements, zugeschnitten auf die Stimmen der Schauspieler und Chormitglieder, die aus dem "Blos´nKirchenchor", der Kantorei und aus dem Freundeskreis stammen.

So viel sei schon einmal verraten: Die neuen Arrangements beziehen sich auf das Hauptlied, nämlich die deutsche Fassung von "Gabriellas Song" und auf das Final-Lied "Amazing Grace"


Inspiration durch das Altonaer Theater in Hamburg

Um auch nichts dem Zufall zu überlassen, hat sich kürzlich eine Abordnung der bühne 16 nach Hamburg begeben, um am Altonaer Theater einer Aufführung dieses Stückes durch Profis beizuwohnen. Die Handlung, die sich auch mit den menschlichen Sorgen und Nöten befasst und die mit vier höchst unterschiedlichen Liebesgeschichten Emotionen pur erzeugt, hat bei der bühne 16 für zusätzliche Inspiration gesorgt.

 

Geformte Einheit aus Schauspiel und Gesang

In der Art wie sich die Schauspieler der bühne 16 mit dem Gesang auseinandersetzen, engagieren sich auch die Chormitglieder und agieren auf der Bühne schauspielerisch mit. So ist eine Einheit geformt worden und eine Chormusik entstanden, mit der alle Beteiligten hoffen, die Herzen der Zuschauer zu erreichen.


Musik öffnet die Herzen

Das war auch der große Traum von Daniel Daréus, mit Hilfe der Musik, einen Weg in die Herzen der Menschen zu finden. Ob sein Traum in Erfüllung gegangen ist, kann man demnächst im Spitalhoftheater miterleben.

 

Alle Aufführungstermine

Die Spieldauer beträgt etwa 135 Minuten plus Pause. Die Fünf Vorstellungen finden statt am

  • 1. Februar, um 19.30 Uhr

  • 2. Februar, um 18.30 Uhr

  • 8. Februar, um 19.30 Uhr

  • 15. Februar, um 19.30 Uhr

  • 16. Februar, um 18.30 Uhr

 

Eintrittskarten & Preise

Karten gibt es beim i-Punkt im Rathaus, in der Stadthalle Leonberg, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen und unter www.reservix.de.

Kartenreservierungen werden unter Telefon 07152 990-1402 und unter theater@leonberg.de entgegengenommen.

Im Vorverkauf kosten die Eintrittskarten 15 und 8 Euro ermäßigt, an der Abendkasse 17 und 10 Euro ermäßigt.