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"1.000 Zebrastreifen für BW" - Leonberg ist Modellkommune 

Systematisch den Fußverkehr zu fördern ist das Ziel. Leonberg ist ausgewählte Modellkommune beim Aktionsprogramm "1.000 Zebrastreifen für Baden-Württemberg". 

Bewerbung von 68 Kommunen auf sechs Plätze

Insgesamt 68 Kommunen hatten sich zur Teilnahme am landesweiten Aktionsprogramm "Sichere Straßenquerung" beworben. Leonberg wurde ausgewählt und nimmt nun als eine von sechs Modellkommunen in Baden-Württemberg am vom Land geförderten Aktionsprogramm teil.

Programm des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg

Durch größere und schnellere Autos wird das Queren von Straßen immer gefährlicher. Gerade Kinder und ältere Menschen werden dadurch eingeschränkt und gefährdet. Zebrastreifen machen das Queren von Straßen dagegen einfacher und sicherer. Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg hat daher ein Aktionsprogramm "Sichere Straßenquerung – 1.000 Zebrastreifen für Baden-Württemberg" gestartet.

Die Gewinner wurden am Donnerstag, 5. Dezember, auf der Auftaktveranstaltung zum Aktionsprogramm in Stuttgart bekannt gegeben.

"Wir freuen uns über die große Resonanz auf das Programm. Das zeigt, dass immer mehr Kommunen in Baden-Württemberg die Bedeutung einer systematischen Fußverkehrsförderung für die Mobilität der Menschen erkennen", so Landesverkehrsminister Winfried Hermann beim heutigen Empfang der frisch gebackenen Modellkommunen in Stuttgart.

Ziel: Systematisch den Fußverkehr zu fördern

Als Modellkommune wird Leonberg in den kommenden Monaten aktiv dabei unterstützt, weitere Zebrastreifen anzulegen und dem Fußverkehr Vorrang einzuräumen. Dabei erhält die Stadt professionelle Hilfe durch ein auf den Fußverkehr spezialisiertes Fachbüro.

Beteiligung der Bürger vorgesehen

Zum Kern des Programms zählt ein Beteiligungskonzept: Die Bürgerinnen und Bürger vor Ort werden einbezogen. Sie können und sollen gemeinsam mit Politik und Verwaltung sowie weiteren Akteuren an der Erarbeitung des örtlichen Zebrastreifen-Konzepts und bei der konkreten Ausgestaltung neuer Querungen mitwirken.

OB Martin Georg Cohn zur Auswahl Leonbergs

"Das Aktionsprogramm des Ministeriums für Verkehr zur sicheren Straßenquerung passt zu uns, weil Leonberg durch seine Lage im Autobahndreieck A 8/A81 in besonderem Maße von Verkehr betroffen ist und mit zahlreichen Maßnahmen an einer Verbesserung der Verkehrssituation in der Kernstadt und den Teilorten arbeitet", schildert Oberbürgermeister Martin Georg Cohn.

"Strategisch klug gebündelt unterstützen Zebrastreifen in Leonberg in diesem Zusammenhang sowohl die lokale als auch die große regionale Strategie der Verkehrslenkung und ‑verflüssigung", erklärt der Oberbürgermeister und ergänzt: "Der Fußverkehr als integraler Bestandteil der Mobilitätskette soll mit unserer Teilnahme am Aktionsprogramm und durch die Beteiligung der Bürgerschaft noch stärker in das Bewusstsein von Politik und Öffentlichkeit rücken."

Unterstützung durch das Verkehrsministerium

Alle sechs Kommunen – neben Leonberg sind das Bad Rippoldsau-Schapbach, Erligheim, Langenargen, Pforzheim und Schramberg - profitieren von einem Planungsleitfaden, vereinfachten Regeln und besseren Förderbedingungen.

Sie gehen mit Unterstützung des Verkehrsministeriums das Thema Zebrastreifen jetzt systematisch an und werden von einem Fachbüro dabei unterstützt, vor Ort strategisch und zielgerichtet neue Zebrastreifen anzulegen.