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Kurze Parkeinschränkungen ermöglichen den Einsatz der Kehrmaschinen 

Damit unsere Stadt sauberer wird: Halteverbotsschilder werden vier Tage vor der Straßenkehrung aufgestellt und gelten nur wenige Stunden. 

Der ausgearbeitete Kehrplan wurde vergangenen Donnerstag im Finanz- und Verwaltungsausschuss öffentlich vorgestellt

"Um für mehr Sauberkeit auf den Straßen zu sorgen, werden wir künftig viel mehr mit temporären Parkeinschränkungen arbeiten", kündigt Oberbürgermeister Martin Georg Cohn an. Er ergänzt: "Nur so können wir gründlich mit unseren Kehrmaschinen reinigen."

Der ausgearbeitete Kehrplan, der detailliert zeigt, welche Straße an welchem Tag gekehrt wird, wurde vergangenen Donnerstag im Finanz- und Verwaltungsausschuss öffentlich vorgestellt.


"Mit Blick auf die Sauberkeit in unserer Stadt sind die Parkeinschränkungen notwendig. Die Halteverbotsschilder werden vier Tage vor der Maßnahme aufgestellt, gelten dann nur an dem bestimmten Tag, für wenige Stunden", so Cohn.

Er fügt an: "Wird zum Beispiel die Bahnhofsstraße gekehrt und der Fahrer merkt, dass aufgrund parkender Autos die Straße nicht gründlich genug gereinigt werden kann, vermerkt er dies und der Baubetriebshof stellt für die Reinigung zwei Wochen später entsprechende Halteverbotsschilder auf."

Der Kehrturnus sieht vor, dass im wöchentlichen Wechsel das Stadtgebiet und die Ortschaften gereinigt werden, sodass ein Rhythmus von zwei Wochen für jede Straße entsteht

Zudem sind die Straßen zur Reinigung am jeweiligen Tag so gewählt, dass nicht doppelt gefahren werden muss.

Falls eine der Kehrmaschinen etwa an einem Mittwoch eine technischen Defekt haben sollte oder zur Inspektion muss und erst am Donnerstag wieder einsetzbar ist, geht die Reinigung gemäß Kehrplan für den Donnerstag weiter.

Von April bis Mai wurde die Grundreinigung auf allen Straßen in Leonberg und den Ortschaften durchgeführt

Diese Grundreinigung dauerte rund vier Wochen. Aktuell wird also "normal" nach Kehrplan gereinigt. Die Stadt zeichnet nach Ortssatzung dabei für die Reinigung von Straßen mit Gehwegen verantwortlich.

An Arbeitstagen sind beide Maschinen im Einsatz. Um die Fahrten abzudecken, gibt es zwei feste und drei Ersatzfahrer, um sicherzustellen, dass die Maschinen immer bedient werden können. "Ziel ist es, die Sauberkeit, das Stadtbild und die Zufriedenheit der Bürger zu verbessern", so das Stadtoberhaupt.

Aktuell wird zudem ein Kommunikationskonzept erarbeitet, um die Bürger entsprechend zu informieren.

Im Sommer des vergangenen Jahres wurde vom Gemeinderat die Neubeschaffung von zwei Kehrmaschinen beschlossen

Sie wurden im November des vergangenen Jahres geliefert, 273.000 Euro für die Fahrzeuge investiert.

  • Das kleinere ist eine sogenannte Kehrsaugmaschine mit einem Behälter von zwei Kubikmetern. Es ist flexibel einsetzbar, wiegt fünf Tonnen, hat eine Spurbreite von 1,30 Metern und kann auch auf Geh- sowie Radwegen eingesetzt werden.

  • Das größere Fahrzeug ist eine Kompaktkehrmaschine mit einem Behälter von drei Kubikmetern. Es wiegt sieben Tonnen und hat eine Spurbreite von 1,65 Metern. Es verfügt, neben einem größeren Behälter, auch über ein Kehrsystem mit wenig Wasserzufuhr.