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Schulsanierungen: Fassadenerneuerung der GHR und Sanierung des Bio-Raums am JKG 

Der Gemeinderat hat den Plänen an der Gerhart-Hauptmann-Realschule (GHR) sowie am Johannes-Kepler-Gymnasium (JKG) in der vergangenen Sitzung zugestimmt. 

Maßnahmen an der Gerhart-Hauptmann-Realschule

"Unter anderem müssen die Fenster erneuert sowie Fassaden und Teile der Dächer gedämmt werden", heißt es in der Drucksache.

Die voraussichtlichen Gesamtkosten – auch neue, elektrisch gesteuerte Jalousien werden installiert – betragen rund 4,3 Millionen Euro.

Die Sanierung wird ab den Sommerferien 2019 bis Ende des Jahres 2020 durchgeführt

"Die GHR besteht aus dem Altbau der Schule, der in den 60er-Jahren entstanden ist, und dem Erweiterungsbau aus den 80er-Jahren. An beiden Gebäuden wurden, bis auf die Fassadensanierung der Aula (Nord-Ost-Fassade) im Jahr 2013, bisher nur punktuelle Sanierungen an der Fassade durchgeführt", begründet das städtische Gebäudemanagement die Maßnahme.

Und weiter: "Die Aluminiumfenster sind teilweise undicht und können nicht mehr geöffnet werden. Auch gibt es immer öfter keine passenden Beschläge mehr zur Reparatur der Fenster. Aufgrund ihres Alters weisen zudem sämtliche Fassadenteile einen hohen Energieverlust auf."

Die Dächer, welche seit Bestehen nicht saniert wurden, sollen ebenfalls den aktuellen energetischen Anforderungen angepasst werden

Weiterhin soll das Schülercafé, welches momentan nur durch die Schule zugänglich ist, einen separaten Eingang erhalten. Zudem ist geplant, den in Glas eingehausten Aufenthaltsbereich im Innenhof mit einem außenliegenden Sonnenschutz und einer mechanischen Be- und Entlüftung auszustatten, da sich der Raum im Sommer stark aufheizt.

Aus der sogenannten "Schulbausanierungsförderung" des Bundes und des Landes erhält die Stadt für diese Maßnahmen eine Zuwendung in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro.

Sanierung des Biologie-Fachraums sowie der Chemie-Vorbereitung am Johannes-Kepler-Gymnasium

"Die Erneuerung und Verbesserung des naturwissenschaftlichen Bereichs ist noch nicht komplett fertiggestellt", heißt es in der Drucksache.

Ziel der Schule ist es, den Schülern die Gelegenheit zu bieten, praxisnahe und selbstständige Experimente durchzuführen. Weiter wird begründet: "Mit den diesjährigen Maßnahmen und den weiteren Bauabschnitten – in den nächsten Jahren sollen der Physikübungsraum und die entsprechenden Vorbereitungsräume saniert werden – kann das Johannes-Kepler-Gymnasium seinen Schwerpunkt im Bereich Naturwissenschaft und Technik weiter praxisnah und projektorientiert ausbauen."

An der Ausstattung des Biologie-Fachraums wurde seit dem Bau in den 70er-Jahren keine Erneuerung vorgenommen.

Der Raum erhält eine neue, fachübergreifend nutzbare Ausstattung, insgesamt werden hierfür 247.000 Euro investiert

Auch die Chemie-Vorbereitung ist seit der Erstellung in den 70er-Jahren nicht mehr verändert worden. Der Raum erhält u. a., nach der Demontage der vorhandenen Einbauten und des Mobiliars, einen neuen Bodenbelag. Die alte Versuchszone in der Raummitte wir durch eine neue, dem Stand der Technik entsprechende, Versuchszone ersetzt. Hierfür werden rund 80.000 Euro investiert.

Aufgrund der langen Lieferzeiten des Fachraummobiliars samt technischer Ausstattung sowie der umfangreichen vorbereitenden baulichen Maßnahmen, welche in den Sommerferien beginnen, werden sich die Arbeiten bis ins kommende Jahr erstrecken.