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Leobad-Sanierung zeitlich und finanziell voll im Plan 

Gegenstand der Sanierung ist die zukunftsfähige Wiederherstellung der technischen Anlagen, der Becken und der Bereiche um die Becken herum sowie teilweise auch der baulichen Anlagen. 

Stand nach 6 Monaten Bauzeit

Die Arbeiten konnten im November letzten Jahres planmäßig beginnen und liegen auch jetzt, nach rund 6 Monaten Bauzeit, im Soll des Bauzeitenplans.

"Bei einem Gesamtvolumen von knapp 15 Millionen Euro sind derzeit bereits rund 90% aller Arbeiten ausgeschrieben und vergeben worden. Die bisherige Vergabesumme liegt dabei mit rund 10,6 Millionen Euro um ca. 900.000 Euro unter den ursprünglich für diese Arbeiten berechneten Kosten", erläutert Leonbergs Baubürgermeister Klaus Brenner.

Betonsanierung im Untergeschoss bisher sehr erfolgreich

Bereits zu 80% fertiggestellt sind auch die aufwändigen Betonsanierungsarbeiten und Abdichtungsarbeiten im Untergeschoss: Hier wurden Risse und Gebäudefugen verpresst und vergelt, damit drückendes Grundwasser nicht mehr eindringen kann. Die beschädigten Betonwände, -böden und -decken mussten von Hand freigestemmt und anschließend mit dem Sandstrahler behandelt werden. Die angerostete Stahlarmierung wurde ersetzt, weitere Maßnahmen in diesem Bereich waren Korrosionschutz und Reprofilierung des Betons, sowie das Aufbringen einer Schutzbeschichtung. Aktuell wird in den Installationsgängen um die Becken der neue Gefälleestrich eingebaut.

"Die Arbeiten im Untergeschoss waren in Summe bisher sehr erfolgreich: Der undichte und nasse Keller konnte inzwischen weitgehend trocken gelegt werden, sodass dem unterirdischen Neuausbau nun nichts mehr entgegensteht", heißt es aus dem Gebäudemanagement der Stadtverwaltung.

Rohbauarbeiten des Warmbeckens bis auf Restarbeiten abgeschlossen

Beim Hersteller in Heidenheim wird zurzeit das Edelstahl-Warmbecken produziert. Vor Ort in Leonberg wird das Becken dann aus größeren, im Werk vorgefertigten Einzelteilen zusammen geschweißt. Diese Arbeiten stehen ab Mitte Mai 2019 an.

Aufwändige Rückbauarbeiten am Erlebnisbecken

Am Laufen sind im Moment außerdem die Rohbauarbeiten am Erlebnisbeckenbecken, am Schwimmerbecken und am Springerbecken. Wegen des durch Carbonatisierung extrem harten Betons – durch jahrzehntelange Feuchteeinwirkung des Badewassers ist der Beton nachgehärtet – gestalten sich die Rückbauarbeiten am Erlebnisbecken sehr aufwändig: der Abbruch ist nur mit schwerem Baggermeißel möglich.

Die alten Beckenrinnen werden in Betonsägetechnik und durch Hochdruck-Wasserstrahlen mit bis zu 2500 bar Druck entfernt und dann in neuer Form in Stahlbeton reprofiliert. Am Erlebnisbecken kann nach diesen Arbeiten Mitte Juni 2019 die Beckenmontage beginnen.

Vorbereitungen zur Erneuerung der Technik laufen

Die vorbereitenden Maßnahmen und Planungen zur Erneuerung der Haustechnik, Badewassertechnik, Heizungsanlagen, Lüftungsanlagen, Sanitärtechnik und der Elektrotechnik finden derzeit bei den jeweils beauftragten Firmen statt. Der Beginn dieser Arbeiten im Leobad ist für Ende Mai 2019 angesetzt.

Wiedereröffnung im Mai 2020 geplant

Anfang 2018 fasste der Gemeinderat den Beschluss, das Leobad für knapp 15 Millionen Euro zu sanieren. Durch die Instandsetzung der Anlagen sollen auch die jährlichen Unterhaltungsaufwendungen für das Leobad nachhaltig reduziert werden.

Geplant ist, das sanierte Freibad im April 2020 wieder in Betrieb zu nehmen, damit zum Start der Sommersaison am 9. Mai 2020 die Wiedereröffnung gefeiert werden kann.