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Keine Bundesförderung fürs Leobad 

Die Stadtverwaltung hatte in 2018 Fördermittel aus dem Bundes­programm "Sanierung kommunaler Einrichtun­gen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" beantragt. 

Über die Anträge wurde nun ent­schieden, für das städtische Freibad gibt es kei­ne Förderung

"Wir bedauern das sehr, schließ­lich haben wir unter anderem mit dem Erstellen der gefor­derten Unterlagen sowie mit einer Sondersit­zung des Gemeinderates viel dafür getan, diese Mittel zu bekommen", so Oberbürgermeister Martin Kaufmann.

Da die Auswahl der Förderprojekte ursprünglich bis Mitte Oktober 2018 erfolgen sollte, die An­tragsfrist jedoch bis zum Dezember 2018 ver­längert wurde, sind im aktuellen Haushalt keine Einzahlungen veranschlagt.

Zudem war der Be­schluss, das Leobad zu sanieren schon gefasst, bevor das Bundesprogramm aufgelegt wurde.

Die Sanierung des Leobades wird daher wie ur­sprünglich geplant ohne Fördermittel erfolgen

Aktuell laufen im Leobad die Abbrucharbeiten in den Becken sowie vorbereitende Rohbauarbei­ten für den Einbau der Edelstahlbecken. Insge­samt werden für die Baumaßnahme knapp 15 Millionen Euro investiert.

Ziel ist es, im April 2020 das sanierte Leobad in Betrieb zu neh­men, damit pünktlich zum Start der Freibadsai­son am 9. Mai 2020 die Wiedereröffnung gefei­ert werden kann.

186 von insgesamt 1.300 eingereichten Projekten erhalten Mittel

Auf den Förderaufruf des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat wurden insge­samt 1.300 Projekte eingereicht, 186 erhalten Mittel aus dem Programm. Die Förderrunde war 13­-fach überzeichnet.