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Entwicklung Bahnhofsareal: Gemeinderat beschließt Vorkaufsrecht 

Der Gemeinderat hat während seiner vergangenen Sitzung zur Gebietsentwicklung des Bahnhofsareals eine Satzung zum sogenannten "Besonderen Vorkaufsrecht" beschlossen. 

Vorkaufsrecht im Rahmen städtebaulicher Maßnahmen kann per Satzung geltend gemacht werden

"Im Baugesetzbuch gibt es die Regelung, dass der Stadt, in den Gebieten, in denen städtebauliche Maßnahmen in Betracht kommen, ein Vorkaufsrecht an den Grundstücken zusteht. Dieses muss per Satzung geltend gemacht werden", erklärt Bürgermeister Klaus Brenner.

Durch die Satzung (bekanntgemacht im Amtsblatt vom 10. April 2019) wird die Option eröffnet, anstelle des beurkundenden Erwerbers in bestehende Kaufverträge einzutreten und damit die eigentumsrechtliche Übertragung zugunsten der Stadt zu forcieren.

Verbesserte Verfügbarkeit von zum Verkauf stehenden Grundstücken ist Grundlage für Optimierungen

"Diese Grundstücksverfügbarkeit ist die Grundlage für Verbesserungen und Optimierungen im Bahnhofsumfeld", erklärt Oberbürgermeister Martin Kaufmann. "Die funktionale Neugestaltung des Bahnhofsbereichs ist dringend erforderlich.", fährt er fort, und fügt an: "Unser Fokus liegt vor allem in der Optimierung der Parkraumbewirtschaftung und der Schaffung von Car-Sharing-Angeboten. Natürlich müssen wir auch am Erscheinungsbild arbeiten."

Ein weiteres Ziel ist die städtebauliche Optimierung des Busbahnhofes. Denn während der vergangenen Jahre kamen unter anderem mit der Linie X2 und der Linie X60 zwei neue Angebote hinzu, welche die Auslastung des Busbahnhofs zu den Hauptverkehrszeiten noch erhöhen.