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VVS-Tarifreform: Erstattungsformulare auch online erhältlich 

Die Erstattungsfrist läuft bis 31. Mai 2019. 

VVS erwartet viele Fahrgäste in Kundencentren und Verkaufsstellen

Am Ersten eines Monats ist es in den VVS-Kundencentren und Verkaufsstellen erfahrungsgemäß voller als sonst. Die Besonderheit am 1. April 2019 ist, dass gleichzeitig auch das Sommersemester beginnt und die VVS-Tarifreform in Kraft tritt.

Vor allem zu Auskünften zum neuen Tarif und Erstattungswünschen werden die Mitarbeiter an den Schaltern gefragt sein. Denn wer durch die Tarifreform spart, sich aber schon vor dem 1. April ein Ticket gekauft hat, das auch noch nach dem 1. April gültig ist, kann es zurückgeben und bekommt das zu viel gezahlte Geld unbürokratisch und kostenfrei erstattet. Dazu muss aber niemand Schlange stehen.

Der VVS empfiehlt, den Erstattungsantrag online zu stellen. Das Formular und alle weiteren wichtigen Informationen sind unter www.vvs.de/einfachmachen zu finden. Es besteht kein Grund zur Eile - die Frist für alle Umtausch- und Erstattungsfälle im Zusammenhang mit der Tarifreform endet erst am 31. Mai 2019.

Hintergrund: Am 1. April 2019 tritt der neue VVS-Tarif in Kraft

Ab dann besteht das Tarifsystem aus nur noch fünf Ringzonen im VVS-Kerngebiet statt wie bisher aus mehr als 50 Zonen.

In Stuttgart werden die beiden Zonen 10 und 20 zur neuen Zone 1 zusammen gelegt, die das gesamte Stadtgebiet umfasst. Außerdem fallen die Sektorengrenzen in den einzelnen Ringen weg und die zwei Außenringe 60 und 70 werden zur neuen Zone 5 vereinigt. Für viele Fahrgäste wird es dann deutlich günstiger - sie sparen 200 bis 300 Euro im Jahr, einige sogar über 500 Euro.

Wer keinen unmittelbaren Preisvorteil hat, profitiert aber auf jeden Fall davon, dass er zum gleichen Preis einen größeren Geltungsbereich nutzen kann als früher. Zu dieser Gruppe gehören zum Beispiel ZeitTicket-Inhaber, die bislang nur eine Zone gebraucht haben oder Fahrgäste, die beispielsweise zwischen Ludwigsburg und Feuerbach pendeln. Oberste Prämisse bei den Verhandlungen und Gesprächen zur Tarifreform war bei allen Beteiligten nämlich, dass kein Fahrgast mehr bezahlen muss als vor der Reform. Außerdem haben alle etwas davon, dass es 2019 keine Tariferhöhung gibt.