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Erster Bürgermeister empfängt Söhne von Moshe Neufeld 

Vergangenen Freitag wurde im Haus der Begegnung ein Bildband mit Wer­ken des 2008 verstorbenen Neufelds vorge­stellt. 

"Alleine bin ich geblieben im Leben"

Moshe Neufeld wurde im April 1944, im Alter von 17 Jahren, mit seiner Familie in ein Ghetto in Siebenbürgen im heutigen Rumänien ge­sperrt und zwei Monate später nach Auschwitz deportiert. Dort verlor er Vater, Mutter, Bruder und Schwester.

"Alleine bin ich geblieben im Leben", sagte er einmal über diese Zeit. Nach Auschwitz wurde Neufeld auch im KZ Leonberg gefangen gehalten.

Das Geschehene verarbei­tete er in Malereien

Vergangenen Freitag wurde im Haus der Begegnung ein Bildband mit Wer­ken des 2008 verstorbenen Neufelds vorge­stellt.

"Die Bilder spiegeln des Vaters gequälte Seele wider", schreibt sein Sohn Oded im Vor­wort zu dem Buch. Zu der Präsentation waren er und sein Bruder Zwie anwesend, die zuvor vom Ersten Bürgermeister Dr. Ulrich Vonderheid im Rathaus empfangen wurden.