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Bebauungspläne: IMAX-­Kino und GEZE-Erweiterung können kommen

Mit dem Beschluss zweier Bebauungspläne hat der Gemeinderat in seiner Februar-Sitzung die Weiterentwicklung des Gewerbegebietes am Autobahndreieck voran gebracht.

Beschleunigte Bebauungsplanverfahren

Während seiner vergangenen Sitzung Ende Februar hat der Gemeinderat den Bebauungs­plan im Gewerbegebiet am Autobahndreieck, für den Bereich südöstlich der Neuen Ramtel­straße, beschlossen.

Das Gremium hatte die Verwaltung am 25. September beauftragt, diesen Bebauungsplan im sogenannten "be­schleunigten Verfahren" zu er­arbeiten. In diesem Verfahren kann unter anderem auf die Umweltprüfung verzichtet werden. Der Plan kann dadurch schneller erarbeitet und beschlossen werden.

Vom 29. Oktober bis zum 30. November lag der Bebauungsplanentwurf öffentlich für die Bürger zur Einsichtnahme aus, andere Behörden wur­den beteiligt, Anregungen wurden - soweit vorhanden -, in den Plan eingearbeitet. In der Februar-Sitzung konnte der auf diesem Weg aufgestellte Bebauungsplan nun vom Gemeinderat beschlossen werden.

Nachhaltige Steigerung des Freizeitwerts durch Erweiterung des Freizeitangebots in Leonberg

"Die Großregion Stuttgart verfügt bislang über kein IMAX­-Kino", heißt es in der Drucksache. Und weiter: "Die Lochmann Film­theaterbetriebe beabsichtigen deshalb an dem Standort in Leonberg ein solches Kino anzusie­deln. Der Investor plant, in Ergänzung zum bestehen­den Multiplex­-Kino ‚Traumpalast‘, ein weiteres Kinogebäude mit mehreren Sälen, Gastronomie und Freizeiteinrichtungen. Die Parkierung soll größtenteils in einem Parkhaus erfolgen."

Mit diesem Beschluss soll der Kinostandort Leonberg weiter aufge­wertet und gestärkt werden.

Arbeitsplätze in Leonberg erhalten und schaffen

Ebenfalls im Februar hat der Gemeinderat den Bebauungsplan im Gewerbegebiet am Autobahndreieck, im Bereich südwestlich Breit­wiesenstraße beschlossen. Seit 2010 betreibt die Firma GEZE dort einen Logistikstandort, und möchte ihr bestehendes Distributionszentrum erweitern. Dazu war eine Änderung des bestehenden Bebauungsplans erforderlich, die ebenfalls im Zuge eines beschleunigten Bebauungsplanverfahrens umgesetzt wurde. Es ist die mittlerweile achte Ände­rung des seit 1998 dort geltenden Bebauungsplans.

Seitens GEZE sind, neben einer Erweiterung des Hochregallagers, der Bau einer Versandhal­le und Überdachungen der An­- und Ausliefe­rungsbereiche geplant. Die Erweiterung des bestehenden Hochregalla­gers mit ca. 22 Metern Höhe war an diesem Standort planungsrechtlich zuvor nicht mög­lich. Durch die Änderung des Bebauungsplans sollen auch Arbeitsplätze erhalten und geschaf­fen werden.