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Objekt des Monats im Stadtmuseum 

Im März ist es das Ölportrait eines Bürgermeisters aus dem 18. Jahrhundert 

Das Porträt des Leonberger Bürgermeisters Johann Christoph Römer (1718­-1787)

Das Ölgemälde kam als Schenkung von Nach­fahren des Porträtierten 2017 in die Sammlung des Stadtmuseums.

Über Johann Christoph Römer ist bekannt, dass er auf Vorschlag seines Vaters Friedrich Ludwig, der selbst Bürgermeis­ter in Leonberg war, 1743 in das Amt des Bür­germeisters gewählt wurde. Der Eintrag in einem alten Rechnungsbuch, das im Stadtar­chiv verwahrt ist, belegt, dass sich der junge Bürgermeister kurz nach seinem Amtsantritt von einem Esslinger Porträtmaler hat porträtie­ren lassen. Der Verbleib dieses Bildes ist unklar.

Das nun ausgestellte, nicht signierte Zeitungs­bild zeigt Johann Christoph Römer als bereits reiferen Mann. Die Inschrift weist ihn nicht in erster Linie als Bürgermeister sondern vor allem als Assessor des engeren Landschaftsaus­schusses aus, dem er von 1769 bis zu seinem Tod angehörte.

Wahrscheinlich ist, dass er sich nach der Übernahme dieses Amtes im württem­bergischen Landtag erneut hat malen lassen.

Über das Stadtmuseum

Das Stadtmuseum ist dienstags bis donners­tags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Noch bis zum 7. April ist dort außerdem die aktuelle Sonderausstellung “100 Jahre Frauenwahlrecht. Meilensteine der Ge­schichte“ zu sehen.