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Ihr Hund als Teil eines Kunstprojektes für Leonberg 

Konzeptkünstler Ottmar Hörl bittet alle Leonberger Hundebesitzer um schöne Fotos ihrer Vierbeiner.

Unter dem Titel "Treu bis in den Tod" wird die Stadt Leonberg gemeinsam mit Ottmar Hörl am 23. Juni, um 11.15 Uhr im Galerieverein eine besondere Ausstellung mit diesen Fotos eröffnen. 

Einsendungen ab sofort und bis 1. Mai möglich

So funktioniert es: Schicken Sie - gerne ab sofort, bis spätestens 1. Mai - ein schönes digitales Foto Ihres Hundes mit Ihrem Namen, dem Namen des Hundes und der Rasse des Hundes, soweit bekannt, per E-Mail an lena.schloetter@ottmarhoerl.de.

"Wichtig ist, dass der Hund mit dem gesamten Körper gut zu sehen ist und die Auflösung des Fotos ausreichend für einen Ausdruck in DIN A4 ist", so Hörl. Er ergänzt: "Da es bei dem Projekt um Vollständigkeit geht, hoffen wir sehr, dass alle 1.450 Hundehalter mitmachen – denn so viele gibt es in Leonberg."

Gesamtheit einer exakt definierten Population

Seit den frühen 90er-Jahren arbeitet Hörl mit einer Werkreihe, welche die Gesamtheit einer exakt definierten Population an einem bestimmten Ort, zu einem bestimmten Zeitpunkt vollständig abbildet. "In Leonberg geht es um das Thema Hund", sagt der international bekannte Künstler. "Der Hund ist historisch gesehen das erste und älteste Haustier des Menschen und gilt aufgrund seiner sozialen Struktur, Empathie- und Lernfähigkeit auch als treuester Freund und hilfreicher Begleiter", fügt er an.

"Wir freuen uns auf das spannende Projekt und hoffen, dass alle Hundebesitzer in Leonberg mitmachen. Und alle, die einen Hundebesitzer kennen, bitten wir: Geben Sie den Aufruf gerne an andere Hundebesitzer weiter." ergänzt Alexa Heyder, Leiterin des Amtes für Kultur.

Die Ausstellung wird dann bis zum 4. August im Galerieverein zu sehen sein.

Unabhängig davon in Planung: Hunde zusammen mit ihren Menschen in einer Publikation

Das ist außerdem geplant: Begleitend zum Ausstellungsprojekt mit sämtlichen Fotografien ist noch eine Publikation geplant, in der, neben den Hundefotos, zusätzlich ein Foto vom Besitzer, der Besitzerin, der Besitzerfamilie gemeinsam mit Ihrem Hund veröffentlicht wird. "Falls Sie auch Teil dieser Dokumentation werden wollen, senden Sie uns zusätzlich zu Ihrem Hundefoto noch ein Selfie zusammen mit Ihrem Hund in Druckauflösung 300 dpi zu und Ihren Namen", so Hörl.

Über den Künstler und sein Wirken in Leonberg

Ottmar Hörl, 1950 in Nauheim geboren, lebt und arbeitet in Frankfurt am Main und in Wertheim in Baden-Württemberg. Als Konzeptkünstler wurde er vor allem durch Großprojekte mit seriellen Skulpturen im öffentlichen Raum bekannt.

Projekt "Der Leonberger"
Mit einem solchen Projekt unter dem Titel “Der Leonberger“ - bestehend aus 200 lebensgroßen Leonberger Hunde-Skulpturen - wird er vom 20. bis 25. Juni auf dem Leonberger Marktplatz vertreten sein. Dies war auch Anlass für das städtische Kulturamt, ihn zu einer Ausstellung in den Galerieverein Leonberg einzuladen.

Die Konsequenz des Künstlers, alles aus Ort, Zeit und jeweiliger Fragestellung abzuleiten, verleiht seinen Arbeiten eine große kommunikative Wirkung und Energie, die museale Räume überwindet und Menschen in aller Welt verbindet.

Seit den frühen 90er-Jahren entwickelt er bereits Arbeiten mit Populationen:

  • So ließ er im Jahr 1992 alle 943 Milchkühe aus dem Raum Passau unter dem Titel "Eine Population" fotografieren.

  • In Langenhagen bei Hannover verteilte er im selben Jahr 10.000 Tonkassetten an alle Langenhagener Autofahrer für das Projekt "Car Flying" und

  • in Götzenhain lud er 1.800 Familien ein, für die Installation "ich sehe was, was Du nicht siehst." zu fotografieren, was ihnen wichtig ist. Der gesamte Ort machte damals mit Begeisterung mit.

Kontakt für Rückfragen zum Projekt

Sollten Sie Rückfragen zum Projekt haben, können Sie Eva Schickler, die Kunsthistorikerin im "Team Hörl", telefonisch unter 0151 708 277 22 kontaktieren.