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"Tempo 30" in Linden- und Bahnhofstraße seit 2. Januar 

Handlungsbedarf zum Schutz der Kinder und Jugendlichen an Kindergarten und Schulen 

Am  Mittwoch, den 2. Januar hat der städtische Baubetriebshof die Lindenstraße und die Bahnhofstraße zwischen Linden- und Mühlstraße mit "Tempo 30" sowie dem zeitlichen Zusatz von "Montag bis Freitag von 7 bis 18 Uhr" beschildert

Damit gilt die Regelung als in Kraft getreten. Rechtsgrundlage ist die sogenannte Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung. Hiernach ist die Geschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften auf Tempo 30 zu beschränken, wenn u. a. Kindergärten oder Schulen im unmittelbaren Bereich an Straßen liegen und über einen direkten Zugang zur Straße verfügen. Auch spielen bei der Entscheidung Faktoren wie hohe Schülerzahlen oder Haltestellen eine wichtige Rolle. 

"Das Ordnungsamt hat intensiv sämtliche Kindergärten, Kitas und Schulen im Stadtgebiet auf eine mögliche Temporeduzierung geprüft", so der Erste Bürgermeister Dr. Ulrich Vonderheid, der die verkehrsrechtliche Anordnung unterzeichnet hat. "Handlungsbedarf zum Schutz der Kinder und Jugendlichen haben wir vor allem beim Johannes-Kepler-Gymnasium, bei der Pestalozzi-Schule und beim Johannes-Kindergarten festgestellt", fährt er fort.

Ebenso wurden Ausnahmetatbestände geprüft. "Auf die Absenkung kann beispielsweise verzichtet werden, wenn Verkehrsverlagerungen auf Wohnnebenstraßen drohen", erklärt Vonderheid und ergänzt: "Auf der Linden- und Bahnhofstraße konnten wir jedoch keine Ausnahme machen."

In die Abwägung muss auch immer die Größe der Einrichtung einbezogen werden.

Vonderheid ergänzt: "Im Sinne einer ganzheitlichen Abwägung gilt die Temporeduktion nur von Montag bis Freitag, von 7 bis 18 Uhr – also während der Öffnungszeiten."

Außerhalb dieser Zeiträume darf unverändert "50" gefahren werden.