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Das neue Programm des Theaters im Spitalhof verspricht viel Abwechslung 

Vom Gesprächskonzert bis zu schwäbischem Kabarett - das Angebot in der traditionellen Spielstätte ist vielfältig 

Kultur geboten und gemacht wird im Spitalhof schon seit über 40 Jahren

Es ist eine Kleinkunstbühne auf den zweiten Blick und für nicht Ortskundige nicht immer leicht zu finden: das "Theater im Spitalhof", das sich in der Spitalschule befindet. Zum Jahresende präsentiert das städtische Kulturamt das neue Programm der Spielstätte am Rand der Leonberger Altstadt: Theater, Kleinkunst und Musik. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen.

Auch 2019 finden sich im Programm wieder professionelle, ausgezeichnete Künstler neben versierten Amateuren

So gibt es bekannte Gesichter, die dem Theater seit Jahren die Treue halten und Neulinge, auf die das Publikum gespannt sein darf.

  • Das Belle-Époque Saxophonquartett mit Nikola Lutz bildet den Auftakt zur Saison 2019. Am 29. Januar gestalten die Musiker eine "Adolphe Sax Soirée", ein Gesprächskonzert auf Originalinstrumenten des 19. Jahrhunderts – ein bisher einmaliges Ereignis in Deutschland. Es geht um die Geschichte des Saxofons und seines Erfinders Adolphe Sax.
  • Das Wunder der Katharina Hummel ist Teil der Leonberger Stadtgeschichte. Peter Höfer hat ein Schauspiel dazu verfasst, die bühne 16 hat den Stoff künstlerisch bearbeitet und bereits im November 2018 als gleichnamiges Stück auf die Spitalhofbühne gebracht. Am 9. und 16. Februar, traditionell zum Pferdemarkt also, finden weitere Aufführungen statt.
  • Seit gut 30 Jahren steht er auf der Bühne, oft war er schon in Leonberg, und macht sich über witzige Regelungen, sinnlose Gesetze, undurchsichtige Bestimmungen und unverständliche Vorschriften unserer Rechtsprechung lustig: Hauptpreisträger des Kleinkunstpreises Baden-Württemberg 2017, Werner Koczwara. "Am Tag als ein Grenzstein verrückt wurde" heißt sein Jubiläumsprogramm, das er am 20. Februar im Spitalhof zeigen wird.
  • Schwäbisch wird es am 13. März mit dem Duo Wolfram Karrer und Gerd Plankenhorn, Spieler des Theater Lindenhofs. Der Kabarettabend "Gaisburger Marsch – Schwäbisch à la carte" (Regie Heiner Kondschak) verspricht schwäbische Kleinkunst "mit Biss" und deftiger Musik. Es geht ums Essen und um die Schwaben und um beides zusammen, denn die Liebe zum Ländle geht eben manchmal durch Mark und Bein. Und damit das nicht reine Illusion bleiben muss, gibt es zum Theaterbesuch eine Portion schwäbischen Eintopf für jeden Besucher.
  • Das Vollmondtheater, das Theaterensemble der VHS Leonberg, zeigt am 21. März sein neues Stück: Brautbitter. Wer liebt wen, warum und wie lange? Um diese Fragen kreist die unterhaltsame Komödie von Elfriede Müller. Weitere Aufführungen sind am 22. und 23. März.
  • 2019 ist für das Leonberger Gitarrenensemble ein besonderes Jahr: 50 Jahre sind zu feiern. Entsprechend lädt das Ensemble unter der Leitung von Dieter Scholl zum Jubiläumskonzert am 31. März sowie zum Umtrunk und kleinen Imbiss im Anschluss an "Saitensprünge in Dur und Moll".

Da die Fensterfront im Theatersaal erneuert werden muss, werden ab April die Veranstaltungen in die Steinturnhalle verlegt

  • Das Orchester Serenata unter der Leitung von Berthold Masing präsentiert dort am 5. Mai wieder Werke unterschiedlicher Stilrichtungen und verschiedener Zeitepochen: Von sinfonischer Unterhaltungsmusik in reinster Form mit zum Teil selten gespielten Werken – Charakterstücke, Ouvertüren, Konzertwalzer, Potpourris, Fantasien, Filmmusik – bis hin zur Salonmusik, wie sie heute wieder gerne gehört wird.
  • Der Jugendspielclub Leonberg, der 2018 mit seinem Debüt "Hexenjagd" auf sich aufmerksam machte, wird am 4. Juli George Orwells Roman "1984" auf die Bühne bringen – für eine Gruppe junger Menschen ein hochaktuelles Thema, denn Überwachung ist angesichts Facebook, Google und Co. gegenwärtiger denn je. Das Leonberger Jugendensemble, das sich nun "D!E vögel" nennt, präsentiert seine eigene Sicht auf die Dystopie George Orwells.
  • Mit der Sommernachts-Serenade des Barock-Ensembles ‘83 am 27. Juli endet das Spitalhof-Programm der ersten Jahreshälfte 2019. Unter der Leitung von Bernd Koreng lädt das Ensemble wieder zum Sommerabend in den Kreuzgang des Spitalhofs mit Musikstücken vieler Barockkomponisten. Ausführende sind das Bach-Kammerorchester Leonberg mit seinen Solisten, das Ensemble "Flötissimo" und der Weil der Städter Kammerchor.

Als Bühne für Junges Theater hat sich das Theater im Spitalhof schon vor langer Zeit einen Namen gemacht und wurde mit dem ASSITEJ-Veranstalter-Preis ausgezeichnet

Auch in der ersten Jahreshälfte stehen wieder vier Veranstaltungen für das junge Publikum auf dem Programm. Die Kindertheaterveranstaltungen finden immer vormittags um 10.30 Uhr statt.

  • Nach dem gleichnamigen Buch von Cornelia Funke bringt das Theater am 17. Januar Zottelkralle (Kruschteltunnel/Studiotheater Stuttgart mit Nicole Bender u.a.) für Kinder ab fünf Jahren auf die Spitalhofbühne.

  • Freunde (pohyb’s und konsorten) nach dem Bilderbuch von Helme Heine und für Kinder ab drei Jahren folgt am 28. Februar.

  • Gustav, der Flugradbauer (Theater Patati Patata) erzählt für Kinder ab 7 Jahren am 28. März die Geschichte über den Traum vom Fliegen.

  • Am 11. April ist das Märchen aus Tausend und einer Nacht, Ali Baba und die vierzig Räuber (marotte Figurentheater), in der Steinturnhalle zu sehen.

 

Karten gibt es beim i-Punkt im Rathaus, in der Stadthalle Leonberg, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen und unter www.reservix.de.

Kartenreservierungen werden telefonisch unter 07152 990-1402 und per E-Mail an theater@leonberg.de entgegengenommen.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, Gutscheine zu erwerben, die für alle Veranstaltungen des Kulturamts gelten. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen!