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Geschichte-Kurs des Rutesheimer Gymnasiums ist 10.000. Besucher der KZ-Gedenkstätte 

Während einer Schulklassenführung Ende November begrüßte die Leonberger KZ-Gedenkstätteninitiative ihren 10.000. Besucher 

Lernen über die Vergangenheit an einem authentischen Ort

Ob es nun eine Schülerin oder ein Schüler des Geschichtekurses J2 des Rutesheimer Gymnasiums war, blieb offen. Die Glückwünsche richteten sich an die ganze Gruppe mit Lehrerin Andrea Frenzel.

Die Lehrerin kommt – wie viele ihrer Kollegen – regelmäßig mit ihren Klassen zu der KZ-Gedenkstätte am Alten Engelberg Tunnel, damit sie an dem authentischen Ort über die Geschichte des KZ-Leonberg informiert werden.

Zum Jubiläum überreichte Vorstandsmitglied und Lotse Armin Schmidt einen Scheck über 100 Euro für die Klassenkasse.

Der Erste Bürgermeister der Stadt, Dr. Ulrich Vonderheid, würdigte sowohl das Engagement der Schule als auch das der Gedenkstätteninitiative. Die Führung von Schulklassen und anderen Gruppen durch erfahrene, ehrenamtliche Lotsinnen und Lotsen beginnt dabei in der Regel am Alten Leonberger Friedhof mit seinem KZ-Massengrab und endet in der Dokumentationsstätte im Tunnel.

Über die KZ-Gedenkstätte

Die Stätte ist jeden ersten Sonntag im Monat von März bis Oktober in der Zeit von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Darüber hinaus klärt die KZ-Gedenkstätteninitiative durch Vorträge, Lesungen und Veröffentlichungen seit fast 20 Jahren über die Gräueltaten der NS-Herrschaft auf. Die Erinnerungsarbeit gegen das Vergessen wird auch von der Landeszentrale für politische Bildung unterstützt.