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Profitieren Sie von Zuschüssen aus dem Lärmschutzfensterprogramm 

Unter bestimmten Voraussetzungen können bis zu 75 Prozent Ihrer Kosten - zum Beispiel für den Einbau neuer Fenster - gefördert werden. Im Rahmen des Lärmaktionsplans hat der Gemeinderat dieses kommunale Lärmschutzfensterprogramm beschlossen.

Alle Informationen, Richtlinien und der Antrag unter www.leonberg.de/Lärmschutzfenster

Während der vergangenen Monate hat das Ingenieurbüro Soundplan die notwendigen Berechnungen und Lärmkarten erstellt sowie die schutzbedürftigen bzw. förderwürdigen Gebäudefassaden identifiziert. Unter www.leonberg.de/Lärmschutzfenster oder über den Suchbegriff "Lärmschutzfensterprogramm" auf www.Leonberg.de sind alle Informationen zum Thema online einsehbar. Auch der Förderantrag steht zum Download zur Verfügung.

Neben den Förderrichtlinien werden auch die Berechnungsergebnisse der Lärmuntersuchung dargestellt. Auf Karten sind alle Fassaden mit Überschreitung der Auslösewerte einsehbar. Die stockwerksgenaue Auswertung kann im Planungsamt telefonisch unter 07152 990-3415 oder per E-Mail an s.rosenbauer@leonberg.de bei Stefan Rosenbauer abgefragt werden. Gern können Sie auch persönlich die Daten im Rathaus einsehen.

"Erste Anfragen sind bereits eingegangen", erklärt Norbert Geissel, Leiter des städtischen Planungsamtes. "Es ist geplant, alle Bewohner von betroffenen Gebäuden durch eine Wurfsendung auf das Lärmschutzprogramm hinzuweisen, für das momentan eine Laufzeit von drei Jahren vorgesehen ist. Auch sollten sich Mieter und Eigentümer in dieser Angelegenheit austauschen" fährt er fort.

 

Die wichtigsten Förderbedingungen

"Gefördert wird der Einbau von Lärmschutzfenstern, die Isolierung von Rollladenkästen und der Einbau von Schalldämmlüftern", so Geissel. "Der Zuschuss beträgt je nach Lärmklasse 75 bzw. 50 Prozent, jeweils durch einen Höchstbetrag begrenzt", fährt er fort und ergänzt: "Es werden jedoch nur Fassaden und Stockwerke mit Überschreitung der Auslösewerte bezuschusst. Zudem muss es sich um Wohnräume handeln – Bad, Flur, Treppenhaus etc. sind von der Förderung ausgeschlossen." Bei den Schalldämmlüftern, so Geissel weiter, müsse es sich um Schlafzimmer handeln. Auch müssen Gebäude oder Fenster vor dem 1. Januar 1990 errichtet worden sein.

"Mit der Umsetzung der Maßnahme darf erst nach Erhalt des Bewilligungsbescheids begonnen werden", bemerkt der Planungsamtschef und erläutert: "Zunächst sollen Anträge der stärker belasteten Lärmklassen drei und vier bearbeitet werden."

 

Wir empfehlen folgendes Vorgehen

Schritt 1: Informieren
Informieren Sie sich unter www.leonberg.de/Lärmschutzfenster, welche Förderbedingungen gelten und ob Ihr Gebäude und die konkrete Fassade förderfähig sind.

Schritt 2: Förderfähige Stockwerke beim Planungsamt erfragen
Klären Sie mit dem Planungsamt per E-Mail, telefonisch oder persönlich ab, welche Stockwerke förderfähig sind.

Schritt 3: Förderantrag besorgen
Laden Sie den Förderantrag im Internet herunter oder holen Sie ihn im Rathaus am Belforter Platz 1 an der Pforte ab.

Schritt 4: Angebot einholen
Holen Sie ein Angebot von einer Fachfirma ein.

Schritt 5: Vollständigen Antrag einreichen
Reichen Sie den Antrag mit den notwendigen Unterlagen bei der Stadt ein.

Schritt 6: Förderbescheid
Wenn die Fördervoraussetzungen erfüllt sind, erhalten Sie von der Stadt einen Förderbescheid.

Schritt 7: Auftrag an die Fachfirma erteilen
Im nächsten Schritt beauftragen Sie eine Fachfirma mit der Durchführung der Arbeiten.

Schritt 8: Abrechnung und Einreichen der Rechnung bei der Stadt
Nach Abschluss der Arbeiten und dem Begleichen Ihrer Handwerker-Rechnung reichen Sie diese Rechnung bei der Stadt ein und erhalten anschließend den Zuschuss ausbezahlt.