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Der Baubetriebshof ist für den Winter gut gerüstet 

Mit rund 340 Tonnen Streusalz, 20.000 Litern Sole und einem gut aufgestellten Fuhrpark bietet er ab dem Wintereinbruch Eis und Schnee Paroli. 

Verteilt auf vier Silos lagern allein im Baubetriebshof ganze 224 Tonnen Salz

Die restlichen Tonnen des bei Schneefall zum Einsatz kommenden Streuguts lagern in je zwei Silos in Höfingen und Warmbronn.

 

Sole, ein Salz-Wasser-Gemisch, kommt bei überfrierender Nässe und Glatteis zum Einsatz

Von dieser Salzlösung hat der Bauhof einen stattlichen Vorrat in einem 20.000-Liter-Behälter.

 

Zwei große Räumfahrzeuge, drei Gerätewagen und ein Traktor gehören zum Fuhrpark

In den Hallen "In der Au" stehen zwei große Fahrzeuge, drei sogenannte Gerätewagen und ein kleinerer Traktor, die für den Winterdienst eingesetzt werden können. Bei Bedarf werden zusätzlich noch drei große Fahrzeuge von Fremdfirmen angefordert.

Die großen Fahrzeuge führen drei Tonnen Salz und 500 Liter Sole mit sich, der Pflug hat eine Räumbreite von ca. 2,60 Meter. Die Geräteträger sind etwas schmaler und flacher, was sie für den Einsatz in Seitenstraßen und im Stadtgebiet prädestiniert. Sie sind mit 1,2 Tonnen Salz sowie 300 Liter Sole ausgestattet, der Pflug hat eine Räumbreite von ca. 1,30 Meter. Der Traktor fährt mit einen Behälter, in den 200 Kilogramm Salz passen, und kommt vor allem auf Geh- und Radwegen zum Einsatz.

 

Aufzutragende Salzmenge oder Mischungsverhältnis der Sole werden von einem System auf Basis von Messdaten ermittelt

Die großen Fahrzeuge und die Geräteträger sind je mit einem Thermostat und GPS ausgestattet. Der Thermostat misst sowohl die Luft- als auch die Bodentemperatur, das GPS zieht sich Daten aus höheren Lagen. Ein Betriebssystem ermittelt dann, in welcher Mischung die Sole zum Einsatz kommt oder wie viel Salz aufgetragen wird. Bei Glatteis etwa kann der Fahrer jederzeit manuell entscheiden.

 

Der Baubetriebshof wird mit Daten vom Deutschen Wetterdienst versorgt

Ist am Vorabend klar, dass es Frost oder Schnee geben wird, sind am nächsten Morgen ab 4 Uhr zwei Straßenbeobachter in Leonberg und den Ortschaften unterwegs. Sie schauen, wo gestreut oder geräumt werden muss. Die anderen Kollegen im Baubetriebshof sind dann sofort einsatzbereit. Bis 7 Uhr sind die Männer je nach Bedarf auf den Straßen unterwegs. Falls es danach - bei einsetzendem Sonnenschein - beispielsweise wieder gefriert, wird weitergefahren.