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Zwei neue Kehrmaschinen "fegen" bald durch Leonberg 

Zwei neue Kehrmaschinen werden in Kürze über Straßen, Wege und Plätze in Leonberg fegen. Anfang des Monats wurden die Fahrzeuge geliefert, danach die Mitarbeiter des Baubetriebshofs geschult und eingearbeitet. Die Fahrstrecken können nun optimiert und die notwendigen Containerstellplätze in den Ortsteilen eingerichtet werden. 

Im Sommer beschloss der Gemeinderat, die beiden neuen "Straßenfeger" anzuschaffen

Das kleine Fahrzeug ist eine sogenannte Kehrsaugmaschine mit einem Behälter von zwei Kubikmetern. Es ist flexibel einsetzbar, wiegt fünf Tonnen, hat eine Spurbreite von 1,30 Metern und kann auch auf Geh- sowie Radwegen eingesetzt werden.

Das größere Fahrzeug ist eine Kompaktkehrmaschine mit einem Behälter von drei Kubikmetern. Es wiegt sieben Tonnen und hat eine Spurbreite von 1,65 Metern. Es verfügt, neben einem größeren Behälter, auch über ein Kehrsystem mit wenig Wasserzufuhr.

Beide Fahrzeuge sind mit Feinstaubfiltersystemen ausgestattet, mit denen auch kleinste Partikel beim Fegen gebunden werden können. Die Kehrmaschinen haben zudem einen dritten Frontbesen, der mit einem speziellen Unkrautbesen bestückt werden kann. Auch verfügen sie über eine sogenannte Hochentleerung: Der Kehricht kann direkt in die aufgestellten Container entleert werden. Das spart - effektiv und umweltfreundlich - reine Entleerungsfahrten von den Ortschaften zum Baubetriebshof.

Jetzt steht die Grundreinigung in Leonberg an

Dabei werden im Gegensatz zur normalen Reinigung alle Straßen gereinigt. Die Grundreinigung wird im Frühjahr wiederholt und soll künftig turnusmäßig im Frühjahr und im Herbst erfolgen.

Während der normalen Reinigung werden mit den Fahrzeugen die Straßen, Wege und Plätze gereinigt, für welche die Stadt laut Ortssatzung zuständig ist - also ausschließlich Straßen mit Gehwegen. Aktuell wird vor allem Laub beseitigt.

Ab Mai wird regulär nach Ortssatzung gekehrt. Es wird angestrebt, in einem Rhythmus von zwei Wochen alle Strecken zu bewältigen. Stark frequentierte Bereiche, wie etwa der Bahnhof, werden wie bisher mehrmals wöchentlich angefahren.

An Arbeitstagen sind künftig beide Maschinen im Einsatz

Um die Fahrten abzudecken, wird es zwei feste und drei Ersatzfahrer geben, um sicherzustellen, dass die Maschinen immer bedient werden können. Ziel ist es, die Sauberkeit, das Stadtbild und die Zufriedenheit der Bürger zu verbessern.

Für die Kehrmaschinen wurden rund 273.000 Euro investiert.