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Bauhistoriker Dr. Ulrich Knapp referiert über Leonberger Rathaus von 1468 

Am Dienstag, den 20. November, um 19.30 Uhr referiert der Kunst- und Bauhistoriker Dr. Ulrich Knapp im Stadtmuseum über das historische Leonberger Rathaus von 1468 

Mit dem Bau des Gebäudes erhielt die württembergische Amtsstadt einen neuen Mittelpunkt am Marktplatz

Die wechselvolle Geschichte des Rathauses ist bis heute am Baubestand ablesbar. Noch heute wird es von der Stadtverwaltung genutzt.

Der Neubau von 1468 fällt in eine Zeit, in der die Verwaltung der Grafschaft Württemberg reformiert und in der Folge in den Städten zum Teil sehr groß dimensionierte Rathäuser errichtet wurden. Diese vereinigten unterschiedlichste Funktionen.

In den Bürgermeisterrechnungen der Stadt, die ab 1563 erhalten sind, spiegeln sich die Baumaßnahmen und die Nutzung des Gebäudes wider. Einen wichtigen Einschnitt bildet dabei der große Umbau in den Jahren 1579/80, als unter anderem das Salzhaus an der Nordseite des Rathauses angebaut wurde. Aus dieser Zeit blieben zwei Archivräume fast unverändert erhalten. Ihr Schmuck lässt erahnen, wie die Haupträume des Rathauses ausgestaltet waren. Die reichen Quellen erlauben nun, die verschiedenen Bauzustände des Rathauses zu rekonstruieren.

 

Der - unter anderem vom Tag des offenen Denkmals - bekannte Referent präsentiert seine Forschungsergebnisse 

Zum Tag des offenen Denkmals im September konnten die vielen Teilnehmer mit Dr. Ulrich Knapp vor Ort auf Entdeckungsreise gehen. Nun stellt der Kunst- und Bauhistoriker seine erstaunlichen Forschungsergebnisse anschaulich mit Bildern und Plänen im Vortrag mit dem Titel "Der neue Mittelpunkt" vor.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Vortrag in unserem Veranstaltungskalender.

Der Eintritt kostet 5 Euro an der Abendkasse. Veranstalter ist das Stadtarchiv Leonberg.