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Vollsperrung des Engelbergtunnels in der Nacht zum 11. November

In der Nacht vom 10. zum 11. November wird der Engelbergtunnel in beide Fahrtrichtungen vollgesperrt. Grund hierfür ist der Einbau einer 55 Meter langen Verkehrszeichenbrücke. 

A 81 in Fahrtrichtung München / Karlsruhe von 22 Uhr bis 5 Uhr gesperrt

Der Verkehr wird dazu an der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach auf der offiziellen Umleitungsstrecke über die B 295 durch Ditzingen und Leonberg zur Anschlussstelle Leonberg-West umgeleitet.

 

A 81 in Fahrtrichtung Stuttgart / Heilbronn von 23 bis 5 Uhr gesperrt

Der Verkehr wird an der Anschlussstelle Leonberg-West auf der offiziellen Umleitungsstrecke ebenfalls über die B 295 durch Leonberg und Ditzingen zur Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach umgeleitet.

 

Die neue Verkehrstechnik ermöglicht bessere und schnellere Reaktionen auf unterschiedliche Verkehrssituationen

Seit Anfang des Jahres erneuert das Regierungspräsidium Stuttgart die Verkehrstechnik des Engelbergbasistunnels. Mit den Arbeiten soll die gesamte Verkehrstechnik inner- und außerhalb des Tunnels modernisiert werden. Die Kosten von rund neun Millionen Euro werden von der Bundesrepublik Deutschland als Baulastträger übernommen. Im Zuge dieser Erneuerung werden die vorhandenen Verkehrszeichenbrücken im Tunnel ausgetauscht und durch neue ergänzt. Außerhalb des Tunnels werden ebenfalls neue Verkehrszeichenbrücken errichtet. Alle Verkehrszeichenbrücken werden mit LED-Verkehrszeichen ausgestattet. An den Tunnelportalen sind außerdem Schranken vorgesehen, die es bei einem Brandereignis im Tunnel möglich machen, den Tunnel sofort zu sperren. Nun soll die zweite lange Brücke am Südportal des Engelbergtunnels eingebaut werden.

Zu diesem Zweck müssen Schwertransporter die insgesamt 55 Meter lange Verkehrszeichenbrücke am Samstag, 10. November 2018 aus dem Werk in Österreich bis zum Engelbergtunnel transportieren. Die Endmontage der Brückensegmente erfolgt dann vor Ort. Erst wenn alle Einzelteile vollständig zusammengesetzt sind, darf der insgesamt rund 40 Tonnen schwere Koloss an den Kranhaken.

"Um die zusätzliche Verkehrs- und Lärmbelastung der Anrainer durch umgeleiteten Schwerverkehr zu minimieren, erfolgen die Arbeiten in der Nacht von Samstag auf Sonntag, während des Sonntagsfahrverbotes für Lastkraftwagen", heißt es aus dem Regierungspräsidium.

Mit der neuen Verkehrstechnik und deren Verknüpfung mit den vorhandenen Streckenbeeinflussungsanlagen auf der A 8 und A 81 wird es zukünftig möglich sein, schneller und besser auf unterschiedliche Verkehrssituationen zu reagieren. Die neue Verkehrstechnik wurde zudem so geplant, dass die Verkehrsführungen der geplanten Sanierung des Engelbergbasistunnels ebenfalls umgesetzt werden können.