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Drei neue Fahrzeuge für die Leonberger Feuerwehr 

Unter anderem für Einsätze in engeren Straßen und bei Gefahrguteinsätzen werden diese Fahrzeuge benötigt. Die Gesamtkosten liegen bei rund 1,3 Millionen Euro. 

"MLF", "HLF" und "WLF" heißen die drei Neuen in der Leonberger Feuerwehr.

Hinter den Abkürzungen verbergen sich ein Mittleres Löschfahrzeug (224.000 Euro), ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (430.000 Euro) und ein Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Gefahrgut (670.000 Euro). In seiner Sitzung am 16. Oktober hat der Gemeinderat diese Anschaffungen beschlossen.

 

Mittleres Löschfahrzeug für enge Straßen

"Die Freiwillige Feuerwehr benötigt einen Wagen mit einer maximalen Breite von 2,30 Meter, um den Brandschutz insbesondere in engen Straßen wie etwa in der Altstadt sicherzustellen", so Kommandant Wolfgang Zimmermann. "Deshalb brauchen wir das Mittlere Löschfahrzeug", fährt er fort. Er ergänzt: "Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge sind die vielfältigsten Fahrzeuge im Fuhrpark der Wehren. Sie rücken bei fast allen Einsätzen aus."

Das HLF ersetzt ein TLF - kurz für Tanklöschfahrzeug - aus dem Jahr 1993 mit einem irreparablen Fahrzeugschaden. Der kostenintensivste Neuzugang ist ein Wechsellader mit einem Abrollbehälter für Gefahrguteinsätze. "Das Fahrzeug kommt bei Schadenslagen durch aggressive, gefährliche Stoffe zum Einsatz", sagt Zimmermann.

 

Die Stadt steuert zu der Gesamtsumme von 670.000 Euro insgesamt 82.000 Euro zu, den Rest übernimmt der Landkreis Böblingen.

"Mit den Neuanschaffungen sind wir hervorragend ausgestattet, um einen hohen Brandschutz in Leonberg und Umgebung zu gewährleisten - dafür danken wir dem Gemeinderat sehr", so Zimmermann abschließend.