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Kompostieren anstatt Verbrennen 

Der Herbst nähert sich mit großen Schritten. Unzählige Äste fallen von den Bäumen auf das Grundstück. Anlass für städtische Ordnungsamt darauf hinzuweisen, dass im Innenstadtbereich ein Verbrennungsverbot besteht.

"Nur im Ausnahmefall dürfen pflanzliche Abfälle verbrannt werden. Landwirtschaftliche Abfälle und Gartenabfälle sollten am besten verwertet werden. Man kann die pflanzlichen Abfälle verrotten lassen, indem man sie liegen lässt, untergräbt, unterpflügt oder auf dem eigenen Grundstück kompostiert. Dabei dürfen keine Geruchsbelästigungen auftreten", erklärt Jasmin Klotz von der Behörde.

"Im Außenbereich dürfen pflanzliche Abfälle nur verbrannt werden, wenn auf dem betreffenden Grundstück keine Verwertungsmöglichkeit besteht", fährt sie fort.

In diesem Fall sind jedoch folgende wichtige Regeln zu beachten:

Flächenhaftes Abbrennen ist verboten. Die Abfälle müssen so trocken sein, dass sie unter möglichst geringer Rauchentwicklung verbrennen. Durch Rauchentwicklung dürfen keine Verkehrsbehinderungen, keine erheblichen Belästigungen und kein gefährlicher Funkenflug entstehen. Folgende Mindestabstände sind einzuhalten: 200 Meter von Autobahnen, 100 Meter von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen, 50 Meter von Gebäuden und Baumbeständen.

"Bei starkem Wind und in der Zeit zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang dürfen gar keine pflanzlichen Abfälle verbrannt werden", so Klotz. "Feuer und Glut müssen bei Verlassen der Feuerstelle erloschen sein. Die Verbrennungsrückstände sind so rasch wie möglich in den Boden einzuarbeiten", fügt sie an.

Das Verbrennen größerer Mengen pflanzlicher Abfälle ist dem Ordnungsamt rechtzeitig anzuzeigen. Verstöße können als Ordnungswidrigkeit verfolgt und mit einem Bußgeld geahndet werden. Das Feuer ist immer so gering wie möglich zu halten, da der Verursacher immer die Verantwortung trägt. Sollte etwa jemand wegen der Rauchentwicklung des Feuers die Feuerwehr rufen, dann muss der Verursacher auch für den Einsatz aufkommen. Wer Hausmüll im Garten oder im heimischen Ofen verbrennt, müsse sogar mit einem Strafverfahren rechnen.

Häckselplatz ehemalige Kreismülldeponie "Rübenloch"

Baum- und Heckenschnitt kann zu dem Häckselplatz, der sich auf der ehemaligen Kreismülldeponie "Rübenloch" (Adresse: Rübenloch 1) befindet, gebracht werden. Der Häckselplatz ist zu jeder Tageszeit frei zugänglich und wie folgt zu finden Lage auf dem Stadtplan): Renninger Straße - Ortsausgang Leonberg - B 295 Richtung Renningen - Abzweigung nach Warmbronn, K 1009 - erste Abzweigung links.


Laub und Gras gehören nicht auf den Häckselplatz, sondern können über die Komposttonne entsorgt werden.

Zusätzlich zur Komposttonne können bei Bedarf spezielle Papiersäcke (70 Liter) für Laub und Gras, die auf allen Wertstoffhöfen für 1,50 Euro pro Stück erhältlich sind, verwendet werden. In Leonberg befindet sich der Wertstoffhof in der Bahnhofstraße 88 und hat für von Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 15 Uhr geöffnet.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an Jasmin Klotz vom Ordnungsamt unter 07152 990-2320.