Seiteninhalt

Theater im Spitalhof bietet ein vielseitiges Programm 

Kabarettpreisträger und Opernsänger geben sich die Klinke in die Hand 

Theater, Klein­kunst und Musik erwarten die Besucher

Das Gebäude ist eine Schule und derzeit we­gen der Fassadensanierung teilweise eingerüstet. Das macht aber nichts. Die sich darin befindende kleine Kulturbühne der Leonberger Altstadt, das "Theater im Spitalhof", wird weiter be­spielt und präsentiert das neue Programm: Theater, Klein­kunst und Musik. Der Kartenvorverkauf hat begonnen. Karten gibt es auch im i­-Punkt im Rathaus und bei Reservix.

Die Künstlerinnen und Künstler des Pro­gramms von Oktober bis Dezember kommen aus Stuttgart, Berlin und Leonberg. Sie sind Preisträger im Bereich Musik, Kleinkunst und Kabarett, sie sind Profis oder leidenschaftliche Amateure. Manche kommen zum ersten Mal, andere sind alte Bekannte.

 

Es treten auf: Schau­spieler, Musiker, Opernsänger, Kabarettisten und Sprachkünstler

  • Tina Häussermann, Preisträgerin des Deut­schen Kabarettpreises, eröffnet am 9. Oktober die neue Spielzeit. "Futschikato" heißt ihr aktu­elles Soloprogramm. Darin erklärt sie, wie be­freiend es ist, sich jeden Tag mindestens einmal aufzuregen, ordentlich auf den Tisch zu hauen und wenn es sein muss, den eigenen Mann mit DHL zu verschicken. Lustvoll sucht die Klavier­kabarettistin nach den Sandkörnern im Getrie­be des Alltags und sorgt dafür, dass die Räd­chen für einen kurzen Augenblick still stehen.
  • Nach dem überaus erfolgreichen Debüt des neu gegründeten Leonberger Jugendspielclubs wird die erste Produktion der jungen Schau­spielerinnen und Schauspieler "Hexenjagd" von Arthur Miller am 11. und 13. Oktober noch einmal gezeigt. Millers Hexenjagd ist ein Stück über Irrglauben, Machtmissbrauch und das per­fide Spiel mit Gewalt und Gerüchten.

  • Vom "Programm" erzählt auch Bernd Kohl­hepp am 24. Oktober, wenn er mit "Das Pro­gramm ben ich" die Spitalhof­-Bühne betritt. Kohlhepp meint dann allerdings das gute alte Pantoffelkino und nicht die ganzen neumodi­schen anderen Plattformen mit denen sich sein Alter Ego Hämmerle befassen muss, weil der entfernte Neffe bei ihm eingezogen ist. Dieser Kabarettabend verspricht beste Unterhaltung bei der Klärung der großen Menschheitsfragen "Wer bin ich?", "Wie geht das eigentlich?" und "Wo kriegt man das billiger?".
  • "Das Wunder der Katharina Hummel" und das damit verbundene Auftreten des "Propheten" Hans Keil gehören zur Leonberger Stadtge­schichte. Ein Anlass für die bühne 16, den Stoff künstlerisch zu bearbeiten und als gleichnami­ges Stück aus der Feder von Peter Höfer auf die Bühne zu bringen. Waren bisher die Produktio­nen immer rund um den Pferdemarkt zu sehen, präsentiert das Ensemble das neue Stück be­reits am 11. November, wenn sich das Geburts­jahr der Katharina zum 400. Mal jährt. Weitere Spieltermine wird es wie gewohnt auch im Feb­ruar 2019 geben.
  • "Als ob Sie Besseres zu tun hätten", als am 14. November zu Lisa Eckhart zu gehen! Die unter anderem mit dem Prix Pantheon und dem Deut­schen Kabarettpreis ausgezeichnete Wort­künstlerin und Kabarettistin stellt diese Be­hauptung in ihrem gleichlautenden Programm auf, das die wichtigen ungestellten Fragen be­antwortet. Dabei wird die österreichische Künstlerin in ihrem unverwechselbaren Stil Glaube, Liebe, Politik und andere Taschenspie­lertricks liebevoll sezieren.
  • "Bilder aus dem alten Russland" ist das Thema des Klavierabends am 27. November mit der Leonberger Pianistin Karin Reitz. Auf dem Pro­gramm stehen Werke von Skrjabin, Katuar, Tschaikowsky, Rachmaninow und Medtner und damit die weit ausholende und ausdrucksstarke Musik der russischen Romantik. Karin Reitz konzertiert als Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin im In-­ und Ausland. Sie ist außerdem Lehrerin an der Jugendmusikschule Leonberg.
  • Musikalisch endet auch das Kleinkunstpro­gramm 2018 mit Beckmann & Griess und ihrem Kabarettkonzert "Was soll die Terz?" am 12. Dezember. Hier stehen sich Tschaikowsky und Led Zeppelin, Mozart und die Foo Fighters gegenüber. Und wenn man "Pech" hat, ist das Duo auch noch in Schlagerlaune. Mit Klavier, E­-Gitarre und Soundmaschine bringen sie sie alle auf die Bühne.

 

Renommierte Bühne für Junges Theater

Als Bühne für Junges Theater hat sich das Theater im Spitalhof schon vor langer Zeit einen Namen gemacht und wurde mit dem Assitej­ Veranstalter-Preis ausgezeichnet. Von Oktober bis Dezember stehen, immer vormittags, vier Veranstaltungen auf dem Programm:

  • Am 18. Oktober erzählt "Schiffchens große Fahrt" (Flie­gendes Theater Berlin) von einer langen Reise eines gefalteten Papierschiffchens.

  • "Eins Zwei Drei Tier" (Theater Mär) nach dem Buch von Na­dia Budde wendet sich am 8. November als Sprechtheater an die Allerkleinsten ab zwei Jahren.

  • "Schneeweißchen und Rosenrot" (amai Figurentheater) begegnen am 15. November dem Bär und dem Zwerg im Wald.

  • "Eine kleine Zauberflöte" gastiert am 13. Dezember im Spi­talhof. Das Theater Pforzheim hat für Grund­schulkinder eine eigene Kurzfassung zu Mo­zarts Oper geschrieben und präsentiert sie als interaktives Singspiel mit Opernsängern des Theaters und Musikern der Badischen Philhar­monie Pforzheim.