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Neue Ausstellung im Galerieverein: Philipp Haager - Malerei 

Herzliche Einladung zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, 3. Juni um 11.15 Uhr im Galerieverein Leonberg in der Zwerchstraße. Der Künstler Philipp Haager stellt seine Werke dort vom 3. Juni bis 29. Juli aus. Nach einer Begrüßung durch Eva Ott führt Christian Malycha vom Kunstverein Reutlingen in die Werke ein. 

Der Künstler

Philipp Haager (geb. 1974) studierte Malerei an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste, Städelschule, in Frankfurt am Main. Er lebt und arbeitet bei Stuttgart. Seine meist großformatigen, atmosphärestarken, abstrakten Bilder auf Leinwand oder Papier üben eine unmittelbare und faszinierende Wirkung auf den Betrachter aus. Sie entstehen in langwierigen Prozessen der Schichtung unzähliger Tusche-Lasuren in durchnässte, ungrundierte Leinwände oder nasse Papiere.

 

Philipp Haager malt seine Bilder nicht auf die Leinwand, sondern in sie hinein.

"Die Leinwand oder das Papier werden in seiner künstlerischen Arbeit eher wie Membranen behandelt, welche die aufgetragenen Tuscheschichten in verschiedener Durchdringung aufnehmen. Philipp Haager malt seine Bilder nicht auf die Leinwand, sondern in sie hinein. Die Farbschichten breiten sich aus, dringen ineinander ein, überlagern sich, leuchten hervor. Der Wechsel verschiedener Farbsättigungen lässt vor unserem Auge ein Spiel farblicher Nuancen sowie Strukturen und Formationen entstehen, die ein Spektrum und mitunter auch ein Wechselspiel an Assoziationen eröffnen." (A.C. Koch).

In diesem beeindruckenden, sehr fein nuancierten Wechselspiel von Luminiszenz und Opazität öffnen sich - trotz der Verdunkelung bei häufig ausschließlich verwendeten Schwarz- und Grautönen - lichtdurchflutete Bildräume mit erstaunlich changierenden Farbigkeiten, die vielleicht das wiedergeben, was Philipp Haager selbst als eine Art "Erinnerung an Natur" bezeichnen würde.

Verweisen seine mit "Nebula", "Nahfeld" oder "Haager Deep Field" bezeichneten Bilderreihen auf das Geheimnisvolle, Undurchdringliche, von uns Menschen nicht immer eindeutig Greif- oder Bestimmbare, auf Ursprung und All, so sind sie in jedem Fall tief verwurzelt in der psychologischen Topografie eines kollektiven Bildgedächtnisses.

 

Termine zur Ausstellung

Führung durch die Ausstellung am Sonntag, 24. Juni, 16 Uhr

Gespräch mit dem Künstler am Sonntag, 8. Juli, 16 Uhr