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Kindergartenkinder vom Kinderhaus Spitalhof zu Besuch im Rathaus

Turbulenter als normalerweise war es im Büro des Oberbürgermeisters Martin Kaufmann beim Besuch der Maxi-Gruppe Seepferdchen aus dem Kinderhaus Spitalhof, die mit der Erzieherin Ruth Friederich und Team im Rathaus empfangen wurden. Welches Kind kann schon behaupten, es sei vom Oberbürgermeister empfangen worden und durfte sogar auf dem Chefsessel schon mal probesitzen? Aufgeregt und gespannt waren die Vorschüler allemal, deshalb hatten sie sich besonders gut im Vorfeld auf das Treffen vorbereitet und sich viele wichtige Fragen überlegt. Als es dann so weit war, wollten es die Kinder dann doch lieber ihrer Erzieherin überlassen diese Fragen stellvertretend zu stellen: "Ist ein Rathaus da, um Räder zu kaufen?", "Wohnt Herr Kaufmann im Rathaus?", "Was sind die Aufgaben eines Oberbürgermeisters?", "Was macht ein Oberbürgermeister eigentlich den ganzen Tag?", "Hat Herr Kaufmann einen Hund oder eine Katze?", "Regiert Herr Kaufmann alleine?" und "Was ist ein Gemeinderat?"

Oberbürgermeister Martin Kaufmann nahm sich gerne Zeit für die Kinder und beantwortete geduldig alle ihre Fragen, so dass es die Kindergartenkinder sehr gut verstehen konnten: "Rathaus kommt von Rat wie Ratschlag nicht von Fahrrad mit D geschrieben. Der Oberbürgermeister beratschlagt gemeinsam mit den 32 Gemeinderätinnen und Gemeinderäten alle wichtigen Entscheidungen für Leonberg." Er kümmere sich um die verschiedensten Angelegenheiten; auch darum, dass es allen Kindern gut gehe, sie einen tollen Kindergarten besuchen können und viele weitern Angebote und Möglichkeiten vor Ort hätten. Das mache er mit viel Engagement, aber wohnen würde er trotz allem nicht im Rathaus, sondern ausschließlich arbeiten. Seine Aufgaben ließen ihm nicht ausreichend Zeit sich verantwortlich um einen Hund zu kümmern, daher habe er auch keinen. Das und vieles andere erfuhren die Maxis.

Zum Abschluss zeigte OB Martin Kaufmann ihnen noch die Leonberger Oberbürgermeister-Amtskette. Sie sei so wertvoll, dass sie gewöhnlich in einem diebstahlsicheren Tresor liege. Und sie sei sehr bedeutsam, weshalb sie nur bei ganz wenigen Gelegenheiten von ihm getragen werden. Zum allerersten Mal am Tag seiner offiziellen Amtseinführung, und am letzten Tag im vergangenen Jahr. Da habe er die Altjahrabendrede auf dem Marktplatz und auf dem Kirchplatz in Eltingen gehalten.

Die Amtskette zeige Bilder von Personen und Dingen, die für Leonberg besonders seien. Wie der Leonberger Hund beispielsweise. Dieser heiße nach unserer Stadt und wurde vor über 100 Jahren von einem Gemeinderat namens Heinrich Essig gezüchtet. Sehen könnten die Vorschüler die Leonberger Hunde spätestens wieder beim Pferdemarkt im Reiterstadion.

Die Maxis erspürten etwas von der hohen Bedeutung der Amtskette und bekamen große Augen.

Bevor es für sie zurück ins Kinderhaus ging, nutzten sie die Gelegenheit auch den Ratssaal, in dem der Gemeinderat tagt, ganz genau anzusehen.