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Fassadensanierung der Spitalschule läuft an

Interimscontainer wurden am 15. Januar auf dem Schulhof aufgestellt

Die Fassadensanierung der Spitalschule mit Theater und Kindergarten hat am 15. Januar begonnen. Zahlreiche Fenster sind undicht und können nicht mehr geöffnet werden. Für eine Reparatur gibt es keine passenden Beschläge mehr. Aufgrund ihres Alters weisen sämtliche Fenster einen hohen Energieverlust auf. In den Räumen kommt es zu erheblichen Zugerscheinungen. An Brüstungen und anderen Elementen platzt Beton ab, der Bewehrungsstahl liegt frei und rostet.

 

Gute Rahmenbedingungen fürs Lernen schaffen und Bausubstanz erhalten

Jetzt werden diese Probleme in 12 Einzelabschnitten bis zum November 2019 Schritt für Schritt gelöst. Die Bauarbeiten werden bei vollem Betrieb der Gebäude über eine Bauzeit von fast zwei Jahren durchgeführt. In die nun auf dem Schulhof stehenden Container werden die im jeweiligen Baubschnitt betroffenen Schulklassen ausgelagert.

Der Gebäudekomplex stammt aus dem Baujahr 1976. Der Gemeinderat hatte die Maßnahme grundsätzlich bewilligt und insgesamt 4,5 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Im vergangenen Jahr wurden die Metallbau- und Verglasungsarbeiten vergeben. Um für die Schule einen einigermaßen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen, wurde der Beginn dieser Arbeiten auf nach den Weihnachtsferien 2017/2018 festgelegt. Eine Dachsanierung des Hortbereichs des Kinderhaus Spitalhofs und vorbereitende Arbeiten wurden bereits im vergangenen Jahr erledigt.

"Investitionen in Schulgebäude nutzen den Kindern und Jugendlichen in unserer Stadt. Wir werden auch im Jahr 2018 und den Folgejahren das notwendige Geld für Sanierungen in die Hand nehmen, um gute Rahmenbedingungen fürs Lernen zu schaffen und städtische Bausubstanz zu erhalten", so Oberbürgermeister Martin Kaufmann.

 

Erhöhtes Verkehrsaufkommen in der Altstadt erwartet

Die Baumaßnahme wird durch die Baustelle zwangsläufig ein erhöhtes Verkehrsaufkommen mit sich bringen. Um Einschränkungen so weit wie möglich zu reduzieren und die Sicherheit für die Kindergarten- und Schulkinder stets zu gewährleisten, wurden viele Vorkehrungen getroffen und an Betroffene kommuniziert.

Die Anlieferungs- und Abfuhrzeiten von Baumaterialien wurden mit den betroffenen Baufirmen so abgestimmt, dass diese außerhalb der Bring- und Holzeiten der Schul- und Kindergartenkinder stattfinden. Das bedeutet, dass die Anlieferung vormittags nur in der Zeit von 8.45 Uhr bis 12.00 Uhr und nachmittags ab 13.00 Uhr stattfinden darf.

Die Baustelleneinrichtungsflächen werden auf den Parkplätzen der Spitalschule und des Kinderhauses eingerichtet, sodass die Lehrkräfte und Mitarbeiterinnen des Kinderhauses auf andere städtische Parkplätze ausweichen müssen.

 

Sonderregelung für anliefernde LKW mit Baumaterial

Für die Anlieferung von Baumaterialien mit Lkw wurde aufgrund der beengten Straßensituation in der Altstadt eine Sonderregelung vereinbart. Der Lieferverkehr zum Spitalhof erfolgt über die Zwerchstraße und Schmalzstraße. Für den Ladevorgang muss der Lkw direkt vor der Spitalschule halten. Der Schulhof selbst ist nicht befahrbar, da es sich dabei um das Dach der darunterliegenden Sporthalle handelt. Für die Dauer der Be- und Entladevorgänge (max. ca. 1-2 h) wird die Klosterstraße vor dem Spitalhof daher blockiert sein. Für die jeweiligen Anlieferungszeiträume wird eine Sonderbeschilderung aktiviert, die direkt nach dem Ladevorgang wieder aufgehoben wird:

  • die Schmalzstraße wird zur Sackgasse
  • die Einbahnstraßenregelung in der Klosterstraße wird in der Zeit aufgehoben, die Klosterstraße wird ebenfalls zur Sackgasse.

Es ist gewährleistet, dass alle betroffenen Anwohner in der Schmalzstraße, Klosterstraße und im Hinterer Zwinger ihre Parkplätze auch während der Anlieferungszeiten der Baumaterialien anfahren können. Anwohner und die Eltern der Kinder der Spitalschule und des Kinderhauses Spitalhof wurden mit Briefen informiert.

 

Eltern wurden gebeten, nicht in die Schmalzgasse einzufahren

Eltern die ihr Kind mit dem Auto bringen und holen müssen, wurden ersucht während der gesamten Bauzeit nicht in die Schmalzgasse einzufahren, sondern entweder im Parkhaus Altstadt oder auf einem der oberirdischen städtischen Parkplätze in der Altstadt zu parken und das verbleibende Wegstück mit den Kindern zu Fuß zurück zu legen.