Seiteninhalt

Tartanbelag der Außenportanlage am Sportzentrum wird saniert

Die gute Nachricht zuerst: Nach den Sommerferien kann die Außensprtanlage am Sportzentrum für den Schulsport sowie für die Öffentlichkeit erneut an sechs Tagen die Woche genutzt werden. Fußball, Basketball, aber auch diverse Leichtathletik-Disziplinen können dann dort wieder ausgeübt werden.

Aktuell haben die Handwerker das Sagen und dichten die undichten Dachflächen über den Umkleideräumen des Hallenbades und der Sauna ab. Das sonnige Wetter bietet gute Rahmenbedingungen für einen raschen Baufortschritt. In Kürze wird dann die Sportplatzfläche Schicht für Schicht wieder aufgebaut, zuerst eine neue Betonschutzschicht und dann eine Asphaltschicht. In der letzten Ferienwoche wird dann über die gesamte Fläche der neue Tartanbelag eingebracht. Er wird den baulichen Herausforderungen an dieser Stelle besser gerecht werden, als der frühere.

Noch im Frühjahr ein ganz anderes Bild an gleicher Stelle: Eine Reihe Risse, Dellen und Beulen im Belag der Sportanlage, eine Oberfläche, die zudem stark abgenutzt und bei Nässe sehr rutschig war. Soweit die augenfälligen Schäden, die allen Nutzern auffielen. Probebohrungen zeigten, dass es unter der Oberfläche noch schlimmer aussah: Die Risse ziehen sich nicht nur durch die acht Zentimeter dicke Gussasphaltschicht unter dem Gummibelag, sondern auch durch den Schutzbeton darunter. Der Schaden ist vermutlich durch thermisch bedingte Bewegungen der Tragekonstruktion entstanden. Der Tartanplatz liegt zum Teil auf dem Dach des Sportzentrums/Hallenbads, zum Teil aber auf erdigem Untergrund. Durch die Risse kann der gesamte Dachaufbau mit Bauwerksabdichtung des Gebäudekomplexes in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Sanierung ist somit als Gesamterneuerung der Belagsfläche technisch und wirtschaftlich sinnvoll.

Die Stadt investiert hier 420.000 Euro, dafür erhält Sie vom Land 42.000 Euro Zuschussmittel.

Besonders die beiden Leonberger Gymnasien nutzen mit ihren Schülern im Frühjahr und in den Sommermonaten die Außensportanlage des Sportzentrums.

Das für die Instandsetzungsmaßnahme beauftragte Ingenieurbüro Zimbelmann aus Sindelfingen kam nach den Bohrungen zu dem Schluss: Eine punktuelle Sanierung der Schäden sei grundsätzlich möglich, aber technisch und wirtschaftlich sei eine Gesamtsanierung der Anlage empfehlenswerter. Denn selbst bei der kleinen Variante müsste ein Viertel der Gesamtfläche erneuert werden. Und ein Teil der Risse ragt so weit in den Unterbau, dass deren Sanierung ohnehin sehr aufwendig ist.

Die Sanierung des Tartanplatzes war im Gesamtmaßnahmenpaket "Sportzentrum Hallenbad" nicht aufgenommen.