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Telekom startet Glasfaserausbau für Leonberg

Im Teilort Gebersheim geht es los. Die Telekom startet mit dem Ausbau von schnellen Internetanschlüssen in Leonbergs Kerstadt (Leonberg, Eltingen, Ramtel, Ezach, Silberberg), in Gebersheim und in Höfingen. "In Warmbronn hat bereits ein anderer Netzbetreiber, die Firma Netcom, über ein Förderprogramm den Ausbau vorgenommen", erklärt Wirtschaftsförderer Benjamin Schweizer.

Die Telekom wird dabei rund 70 Kilometer Glasfaser verlegen und 73 Verteiler neue aufstellen oder vorhandene überbauen. Dadurch können rund 32.000 Haushalte ab Fertigstellung schnelles Internet erhalten. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sein wird. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud wird bequemer. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde und beim Hochladen auf bis zu 40 Mbit/s.

Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. "Die Investition dafür liegt im mittleren Millionen-Bereich und wird vollständig von der Telekom getragen. Wer im Umkreis von 350 Metern zu einem Verteilerkasten wohnt, kann mit 100 MBit/s rechnen, bei 750 Metern sind es immer noch 50 MBit/s", erläutert Josip Nadj von der Telekom.

Wie sieht es aus mit Glasfaser bis zum Kunden, wie teilweise gefordert wird? "Das ist eine andere, teure Baustelle, wo nicht auf die vorhandene Infrastruktur zurückgegriffen werden kann. Das benötigen nur wirklich wenige, so wie nicht jeder ein Auto mit 500 PS braucht", sagt Oberbürgermeister Bernhard Schuler.

Und Warmbronn? "Hier hat bereits ein anderer Netzbetreiber, die Firma Netcom, über ein Förderprogramm den Ausbau vorgenommen", schildert Wirtschaftsförderer Benjamin Schweizer.