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Räder für Leonberg und Afrika - RadL-Börse im April wieder gut besucht

Der Wettergott ist kein Radfahrer, sonst hätte er am Samstagvormittag keine Regenwolken zum Platz vor der Stadthalle geschickt. Gerade zum 20jährigen Bestehen der Leonberger Agendagruppe RadL (Radel aktiv durch Leonberg) hätte sich Feiertagswetter angeboten. Doch die acht ehrenamtlichen RadL-Aktiven, die an diesem Tag gebrauchte Räder zum Weiterverkauf annehmen und den Verkauf organisieren, nehmen Nässe und Kälte gelassen hin. Die Sprecherin der Agendagruppe, Irmgard Meurer, zeigt sich zum Ende der Börse erfreut, denn es wurden ca. 83% der Räder verkauft.

Durch die inzwischen bewährte Zusammenarbeit mit dem AK Asyl konnten in mehrere Familien Räder vermittelt werden, die nun für den Weg zur Arbeit, in die (Berufs-) Schule oder zum Einkaufen genutzt werden.

Ebenso auf dem Bürgerplatz vertreten ist „Fahrräder für Afrika“. Die Stuttgarter Initiative „Technik und Solidarität“ macht die abgegebenen Fahrräder in den Wagenhallen für Afrika fahrbereit. Der Verein mit 20 ehrenamtlich tätigen Mitgliedern erhält für Material und Transport Zuschüsse vom Entwicklungsministerium. Der 1. Vorsitzende, Clemens Rudolf, zeigt sich sehr zufrieden, denn „in zwei Wochen geht der nächste Transport nach Togo“, berichtet er. Dort gibt es eine regelrechte Radfahrerkultur, die aus der Begeisterung für französische Radrennen entstanden ist. Die Räder aus Leonberg werden allerdings anders gebraucht: sie sind in ländlichen Gebieten für Händler, Gesundheitsberater und Kinder die einzige Möglichkeit, lange Strecken zu bewältigen.

Weitere Infos finden Sie unter der Rubrik “Bürger aktiv“
sowie unter www.RadLeonberg.de und www.afrikafahrrad.de.

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Rückblick Radlbörse 2016

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