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Zusätzliche Fläche von 15.000 m² soll für die Erweiterung von Produktion, Logistik und Verwaltung genutzt werden

Angesichts der positiven Entwicklung, die der Leonberger Pumpenhersteller und Systemintegrator Lewa GmbH in den vergangenen Jahren zu verzeichnen hatte, war der Platz am Stammsitz des Unternehmens zuletzt knapp geworden. Das hat die Unternehmensleitung dazu bewogen, in eine Erweiterung des Werksgeländes zu investieren. Nach Abstimmungen mit der japanischen Muttergesellschaft Nikkiso erfolgte der erste Zukauf 2012. Insgesamt wurden drei große Grundstücke erworben, zuletzt das Gebäude der Klavierfabrik Pfeiffer im Jahre 2014. Insgesamt 15.000 m² wurden so an den Standort angebunden, die für den Ausbau der Produktion und Logistik sowie als Büroflächen genutzt werden sollen. „Da alle Grundstücke direkt an das Kerngelände von Lewa angrenzen, waren sie optimal geeignet, um unseren Bedarf im Rahmen der Standort-Wachstumsstrategie langfristig abzusichern.“, äußert sich Lewa-Geschäftsführer Dr. Martin Fiedler.

Um bei der Expansion den bestehenden Strukturen und der Zukunftsvision für den Standort Leonberg gleichermaßen gerecht zu werden, wurde die gewachsene Werkstruktur Schritt für Schritt zu einem neuen Gesamtkonzept weiterentwickelt. Dabei berücksichtigte man neben einer optimalen Flächenausnutzung auch die Nachnutzungsflexibilität und die Optimierung der Wertströme. Unter dem Motto „“ wurde zudem besonderes Augenmerk auf die Energieeffizienz und eine kontinuierliche Verbesserung der Ökobilanz des Unternehmens gelegt.

Im März 2015 wurde mit den Arbeiten am ersten Bauabschnitt, einem Wert- und Gefahrstoffhof, begonnen. Dieser gehört zur sogenannten Werkhalle 4, einer Kalthalle für Lacke, Alt- und Frischöl, Dekontamination sowie Wert- und Reststoffverpressung, die nach höchstem Standard und unter Berücksichtigung der neuesten Technik konzipiert und ausgeführt wurde. Die Werkhalle 4 wurde bereits im Dezember 2015 in Produktion genommen.

Am 15. Februar 2016 fand der Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt statt. Dieser umfasst eine Halle für die Lackierung und Endmontage von Großpumpen und Systemen sowie ein Hochregallager mit neuer Warenannahme und zentraler Qualitätssicherung. Außerdem werden Büroflächen auf zwei Stockwerken für produktionsnahe Tätigkeiten in die Halle integriert. Für diesen Abschnitt investiert Lewa insgesamt 25 Millionen Euro. Ziel ist es, mit den neuen Fertigungshallen innovative Produktionsmethoden wie die Fließmontage für Prozesspumpen abbilden zu können und auf den künftigen Personalbedarf am Standort vorbereitet zu sein. Auf lange Sicht soll auch das Verwaltungsgebäude der Lewa GmbH durch einen Neubau ersetzt werden.

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