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Der Leonberger Pferdemarkt - eine Chronik

1684
In "trangseelig und geltklemmen Zeiten" wird der Pferdemarkt eingeführt, verbunden mit einem Vieh- und Krämermarkt.

1734
Durchschnittlich werden 50 Pferde verkauft. Auch Pferdetausch ist ein Geschäft.

1768
Herzog Karl Eugen besucht den Markt. Sein Adjutant hält dieses Ereignis im Tagebuch fest.
Das Tagebuch wird 1911 veröffentlicht, der Eintrag gilt als Ersterwähnung und führt zur Jubiläumsfeier 1920.

1840
Mindestens 200 Pferde werden verkauft. Bis zum 1. Weltkrieg werden 500-700 Pferde zum Markt gebracht.

1865
König Karl besucht den Pferdemarkt, "das Bauernfest".

1871
Der Termin wird endgültig auf den zweiten Dienstag im Februar gelegt.

1878
Ein Hundemarkt bei Züchter Essig wird fester Bestandteil des Markts.

1914
Auf Einladung der Stadt besucht der württembergische Kronprinz Herzog Albrecht den Markt. Zum ersten Mal werden Pferde prämiert.

1920
Man feiert das 150-jährige Jubiläum, wegen des Kriegs mit zweijähriger Verspätung. Zum Gründungsjahr wird das Jahr 1768 bestimmt.
Erstmals wird mit einem Plakat geworben, das zeigt ein Pferd, einen Bauern und einen (Leonberger) Hund. Das Motiv wird 1992 wieder aufgegriffen.

1920er Jahre
Der Markt wird um verschiedene Attraktionen angereichert, heute noch Bestandteil des Fests:
Reitervorführungen, Festzug, Karussell, Ausstellung landwirtschaftlicher Maschinen.

1973
Nur noch 10 Pferde stehen auf dem Marktplatz, 194 werden zur Prämierung gebracht.
Mit der Einführung einer Aufwandentschädigung 1976 steigen die Zahlen der Handelspferde auf 80-100.

2011
Mit dem Kauf des Ansteckers "I ma°g d’ Leonberger Pferdemarkt" leisten die Besucher einen finanziellen Beitrag.

2014
Die Zählung der Pferdemärkte wird nach umfangreicher Archivforschung korrigiert: Auf den 242. Pferdemarkt von 2013 folgt deshalb der 323. Pferdemarkt.