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FAL Aktuell
Juli 2016





200 Freiwillige – ein Ziel: Gemeinsam in Leonberg etwas bewegen

„Aufeinander zugehen“ ist das diesjährige Motto der Lokalen Agenda 21. Das vielfältige Programm mit Aktionen und Veranstaltungen von April bis November lässt ahnen, wie viel Arbeit hinter der Organisation steckt. „Wir haben vor etwa zwei Jahren mit der Planung begonnen“, berichtet Dr. Maria Zundel, Sprecherin der Lokalen Agenda, „und sind vom Einsatz der Ehrenamtlichen in den Agenda-Gruppen begeistert.“

Mitmach-Aktionen für alle

So unterschiedlich wie die Menschen, die in Leonberg leben, sind die Veranstaltungen: Sicherheitstraining für Radfahrer, Begegnungen mit ausländischen Mitbürgern, Informationen über neue Wohnformen für Menschen mit und ohne Handicap oder ganz praktisch: Erste Hilfe für kaputte Gegenstände im Repair Café. Überall kann man neue Erfahrungen machen und neue Mitbürger kennenlernen.

Gemeinsam für ein gutes Zusammenleben

Ohne die 200 ehrenamtlichen Helfer und viele versierte Kooperationspartner wären die Aktivitäten nicht durchzuführen. Besonders bemerkenswert: viele Flüchtlinge engagieren sich freiwillig als Übersetzer und Begleiter. Hier ziehen alle an einem Strang, um das Zusammenleben in Leonberg noch friedlicher und bunter zu gestalten.

Eine Stadtführung begeistert Neubürgerinnen
Ein schönes Beispiel: die Stadtführung von Leonbergerinnen für ausländische Neubürgerinnen Anfang Mai. Die Flüchtlingsfrauen waren so begeistert vom Pomeranzen-garten, dass sie die einheimischen Begleiterinnen spontan zu einem echten arabischen Kaffee in ihre Unterkunft einluden.

Zum Jahresabschluss findet am 15. November in der Steinturnhalle um 19.00  Uhr das große Agenda-Fest statt. Ein vielfältiges Abendprogramm ist geboten u.a. mit Tänzen vom Jugendcafé Siesta, den Tanzgruppen vom TSV Eltingen e.V. und interessanten Einblicken in aktuelle Agenda-Projekte. Höhepunkt des Abends wird das Theaterstück "Frau Holle ist auch nur ein Mann" sein, aufgeführt von einer inklusiven Theatergruppe der Lebenshilfe Leonberg. Die hervorragende Verköstigung wird wieder über zahlreiche Ehrenamtliche der Agendagruppe "Frauen für Gleichbe-rechtigung" organisiert.

Herzliche Einladung zu diesem Abend!



Interesse an einem Ehrenamt bei der Lokalen Agenda 21?

Gesucht werden u.a. kreative Köpfe für die Agendagruppe „Eine Welt“, die Veranstaltungen, z.B. anlässlich der „Fairen Woche“ im September, ausrichtet.

Kontakt: mariazundel@arcor.de
Den Programmflyer finden Sie hier.

 

Kinder haben eine Lobby – der DKSB unterstützt Familien

Wer am Dienstagvormittag in die Sprechstunde des Ortsverbands Leonberg kommt, hat ein Anliegen: die neu zugezogene Familie, die sich Großelternersatz wünscht; die alleinerziehende Mutter, die für ihren Jüngsten einen geduldigen Spiele-Opa sucht; der sympathische Ex-Manager, der seine Enkel nur selten sieht und Familienanschluss möchte; die ehemalige Kinderkranken-schwester, die in einer problematischen Familiensituation aushelfen will; die Mutter, die belastet mit vielen Schwierigkeiten Hilfe sucht; das junge Mädchen, das mit ihren Eltern Probleme hat.

Unbürokratische Hilfen
„Wir versuchen jeden unbürokratisch zu unterstützen, der sich mit seinen Kindern in einer schwierigen Lage befindet“, erklärt Melanie Kürschner, die als Sozialpädagogin vor Ort in dem gemeinnützigen Verein arbeitet und auch Hausbesuche macht. „Und wir beraten Interessierte, die sich ehrenamtlich als Familienpaten, Leihomas/Leihopas oder bei einmaligen Events engagieren möchten.“

Familienpaten entlasten Eltern
Zwar ist heutzutage ein enges Hilfsnetz für Familien gespannt und Schulen, Kitas, Jugendamt, Kinderschutzbund und Beratungsstellen kooperieren und haben ein offenes Ohr für die Sorgen der Familien. Aber die ehrenamtlichen Familienpaten des Kinderschutzbunds sind belasteten Eltern durch ihre Zuverlässigkeit und Lebenserfahrung eine besonders große Hilfe. Zwei intensive Wochenenden dauert die für sie kostenlose Ausbildung, an die sich eine wünschenswerte zweijährige Patentätigkeit anschließt.

Ein Gewinn für beide Seiten
Leihomas oder Leihopas bekommen eine Einführung und haben die Möglichkeit, in Kooperation mit der Familienbildungsstätte in Leonberg einen Kurs wahrzunehmen („Ein Koffer voller Lebenserfahrung sucht….“), ansonsten brauchen sie nur „Freude am Leben“, so Melanie Kürschner. Diese flexibel tätigen Ehrenamtlichen genießen das Gefühl, gebraucht zu werden und die Familien profitieren von der Erfahrung und Geduld der älteren Generation.



Interesse?

Gesucht werden neben Familienpaten und Leihomas oder –opas auch Hilfen bei Veranstaltungen und Ausflügen.

Kontakt: Melanie Kürschner m.kuerschner@kinderschutzbund-leo.de oder kontakt@kinderschutzbund-leo.de Tel. 07152-902961

 

FAL-Stand bei den Kinder- und Jugendtagen 2016

Am 9. und 10. Juli gibt es wieder viel Spiel & Spaß bei den Kinder- und Jugendtagen und dem "Tag der Internationalen Begegnung" im Leonberger Stadtpark. Das bunte Programm bietet Spielstraßen und Aufführungen von Leonberger Vereinen, außerdem Live-Auftritte mit Pop- und Rockbands sowie internationale Folklore. Für Speis und Trank ist natürlich bestens gesorgt.

Besuchen Sie unseren Aktivitäten-Stand:
Am Sonntag, 10. Juli, ist von 11.00 bis 17.30 Uhr auch die Freiwilligenagentur Leonberg gemeinsam mit dem BUND Leonberg und der Lokalen Agenda 21 mit einem Stand vertreten. Mit etwas Glück können Sie bei uns tolle Preise  gewinnen. Beantworten Sie einfach die Quizfragen richtig und drehen Sie kräftig am Glücksrad. Außerdem kann man sich ein buntes Tiergesicht schminken lassen und für den Kopf eine Sonnenblende gestalten.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 



FreiwilligenAgentur Leonberg
im Bürgerzentrum Stadtmitte
Neuköllner Str. 5
71229 Leonberg
Telefon: 07152 3099-26 oder 3099-77
freiwilligenagentur@leonberg.de
 
 

Wandern verbindet – Schwäbischer Albverein hat Flüchtlinge eingeladen

Traumwetter und strahlende Gesichter – am Samstag, dem 21. Mai, hat einfach alles gestimmt. Wanderführerin Cornelia Hermann ist von der Resonanz auf die Einladung der Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins begeistert. „Die Flüchtlinge aus der Gemeinschaftsunterkunft an der Rutesheimer Straße brauchten wir Wanderführer nicht zweimal zu fragen, ob sie Lust auf eine Wanderung durch Leonberg haben.“ Insgesamt 40 Teilnehmer hat sie gezählt, Familien mit Kleinkindern und Kinderwagen, die glücklich über diese Abwechslung waren.

Ein Blick vom Engelbergturm
Pomeranzengarten und Marktplatz – das war für die Flüchtlinge eine bislang unbekannte Welt, die sie sich vom Wanderführer Helmut Uebel und zwei Übersetzern erklären ließen. Der Aufstieg auf den Engelbergturm und der Blick von oben auf Leonberg begeisterte Jung und Alt, Anstrengung und Hitze waren bei einer Pause mit Brezeln und Limonade schnell vergessen. Für Cornelia Hermann eine bereichernde Erfahrung. „Das war eine so fröhliche Runde, alle haben sich über diesen Ausflug gefreut, niemand hat über die Anstrengung gejammert, die Dankbarkeit der Flüchtlinge, die uns noch zu Tee und Pralinen eingeladen haben, ist jedem von uns nahegegangen.“

Eine positive Erfahrung
Nach dieser positiven Erfahrung denkt die Ortsgruppe bereits an eine Wiederholung. Denn nicht nur für die Flüchtlinge ist diese Begegnung eine unvergessliche Erfahrung gewesen, auch die Leonberger Begleiter waren beeindruckt - von der Freude und Dankbarkeit der Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten und hier nur ein Zuhause auf Zeit haben.



Möchten Sie sich im Schwäbischen Albverein ehrenamtlich engagieren?

Dann kontaktieren Sie Cornelia Hermann (Tel. 07152-24827).

Infos zum Schwäbischen Albverein Ortsgruppe Leonberg finden Sie hier.

 
 

Fair verteilen – die Leonberger Tafel hilft Bedürftigen

Kein Tag ist wie der andere im Laden der Leonberger Tafel. Der Strom der bedürftigen Kunden, die hier mit Nachweis oder Kundenkarte verbilligt Lebensmittel kaufen können, ist seit der Ankunft der Flüchtlinge auf das Dreifache angeschwollen. Bis zu 200 Menschen unterschiedlichster Herkunft betreten an manchen Tagen den versteckt an der Wilhelmstraße gelegenen Raum, um sich hier zu besorgen, was Unternehmen, Kirchen, Bauern oder Privatpersonen gespendet haben: Lebensmittel kurz vor dem Ablaufdatum oder Saisonware, die übrig geblieben ist. Die Tafel gehört zum evangelischen Diakonieverband und ist ein gemeinnütziges Projekt.

Genug gibt es nie
Indira Artes, hauptamtliche Marktleiterin, hat gute Nerven, eine feste Stimme und eine große Portion Humor. Immer wieder einmal muss sie zwischen den verschiedenen Gruppen vermitteln oder von Kunden den gebührenden Respekt vor den ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen einfordern. Der Begriff „Ehrenamt“ ist nicht in allen Kulturen bekannt. Den Kunden erklärt sie schon bei der Ausgabe der Kundenkarte, wie die Tafel funktioniert und dass nur so viele Lebensmittel verteilt werden können wie gerade gespendet wurden. Nicht immer ist die gewünschte Ware vorhanden oder es wurde an einem Tag nur wenig eingesammelt – Stoff für Konflikte, bei denen die Marktleiterin eingreift.

Geplant wird täglich neu
Penibel werden die gespendeten Lebensmittel überprüft, ein eigener Kühlwagen transportiert Milch- und Fleisch-produkte von den Spendern in den Laden. In drei Touren fahren die Tafel-Wagen Leonberg und Umgebung ab, wobei die Routen täglich nach den immer wechselnden Spendern und nach dem geringsten Kraftstoffverbrauch detailliert geplant werden.

Hilfe für die Armen
„Wir haben viele Leonberger Stammkunden, von denen wir wissen, dass sie am Monatsende nur noch zwei Euro haben, es sind wirklich bedrückende Schicksale“, berichtet Indira Artes, „da freuen wir uns, helfen zu können. Aber es gibt auch Kunden, die ihre Ellbogen ausfahren und unhöflich werden, da müssen wir eingreifen.“ Auf 28 ehrenamtlich tätige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen kann sich Indira Artes verlassen, ein motiviertes, eingespieltes Team, von denen einige schon mehr als 15 Jahre dabei sind. Weitere Helfer werden dringend gesucht, die Ehrenamtlichen arbeiten bereits am Anschlag.



Die Leonberger Tafel freut sich über weitere Helfer!

Gesucht werden:

  • Zwei Fahrer/Mitfahrer, die Lebensmittelspenden holen und ausladen
  • Vier weitere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für die Bestückung der Regale und den Verkauf im Laden.

Kontakt und nähere Auskünfte:

tafel@diakonie-leonberg.de,

Tel. Mo – Fr: 07152-929977

 
  

Allgemeine Hinweise
 
Kontakt
FreiwilligenAgentur Leonberg, im Bürgerzentrum Stadtmitte, Neuköllner Str. 5, 71229 Leonberg
Telefon: 07152 3099-26 oder 3099-77, E-Mail Freiwilligenagentur@leonberg.de, Internet www.leonberg.de/FAL

Öffnungszeiten

Dienstags 10 bis 12 Uhr und jeden ersten Mittwoch im Monat von 17 bis 18 Uhr - Termine auch nach Vereinbarung

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