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FAL Aktuell
März 2016





Hoffnungsort in Leonberg: Flüchtlinge und Einheimische unter einem Dach

Wie werden aus Fremden Freunde? Die weltweit tätige christliche HOFFNUNGSTRÄGER Stiftung, die ihren Stiftungssitz in Leonberg hat, engagiert sich seit Jahren für Menschen, die auf der Schattenseite des Lebens gelandet sind: sozial benachteiligte Jugendliche, Kinder von Strafgefangenen und Flüchtlinge.

Der Leonberger Hoffnungsort

Die Antwort der Stiftung auf die Frage nach einer integrativen Wohnform mit aussichtsreicher Perspektive steht bereits im Halden-Gebiet. Drei Häuser hat die Stiftung erworben, in einem von ihnen sollen noch bis zum Sommer Flüchtlinge und Einheimische einziehen. Ein Hoffnungsort, der den Neuankömmlingen vieles bieten soll, um hier heimisch zu werden: die Sprache lernen, eine Ausbildung absolvieren, ein Beschäftigungsverhältnis eingehen. Und das alles unter einem Dach mit einheimischen Mitbe-wohnern.

Wer macht mit?
Wer ehrenamtlich mitmachen möchte, dem bietet sich bei der HOFFNUNGSTRÄGER Stiftung ein weites Betätigungsfeld. Praktisch veranlagte Interessierte können bei der Innen- und Außengestaltung mithelfen, zusammen mit den Bewohnern. Gesucht werden auch Menschen, die die Flüchtlinge begleiten, ihnen Nachhilfe geben oder Ausflüge unternehmen, dies in enger Zusammenarbeit mit den Leonberger Netzwerken für Flüchtlingshilfe. Für gute Ideen ist im Hoffnungsort viel Platz, sie werden dabei helfen, dass aus Fremden Freunde werden.



Interesse? Fragen beantwortet Anita Lechler (alechler@hoffnungstraeger.de).
Mehr Informationen auch unter www.hoffnungstraeger.de

 

Orientierung im Leben mit Demenz - die Sozialstation hilft

Schon auf dem Flur der Sozialstation hört man das Lachen, bevor ein weiteres Lied angestimmt wird. Wer die Türe zum großen Besprechungsraum öffnet, findet eine fröhliche Gesellschaft älterer Menschen vor, die sich nachmittags zusammen mit einer hauptamtlichen Betreuerin und ehrenamtlichen Helfern für drei Stunden zum Basteln, Malen, Singen eingefunden haben. Gemeinsam ist den Gästen, dass sie an Demenz leiden.

Betreuung am Nachmittag
Die Zahl der Demenzkranken steigt auch in Leonberg, wobei immer mehr jüngere Menschen erkranken. Demenz verändert nicht nur das Leben der Betroffenen, sondern auch das der Angehörigen. Die Sozialstation hilft hier: sechsmal wöchentlich werden Gruppen von höchstens 10 Menschen mit Demenz nachmittags im Maria-Streif-Haus betreut.

Feste Strukturen und Geborgenheit
Das verhilft den Angehörigen zu mehr Zeit für sich selbst - auch dank eines von der Sozialstation organisierten Fahrdienstes. Die Erkrankten, die oft allein leben, finden hier einen Ort, der außer angenehmen Beschäftigungen feste Strukturen und Geborgenheit bietet. Dazu gehören auch ein gutes Mittagessen und eine leckere Kaffeetafel. Sowohl bei der Betreuung als auch beim Mittagstisch gibt es finanzielle Regelungen mit der Pflegekasse.
„Wir schauen, was geht und nicht, was nicht geht“, erklärt Sabine Heidecke, die für die Betreuung und Koordination der Gruppen zuständig ist. „Und wenn unsere Gäste stolz erzählen, dass sie heute wieder in ihren „Club“ gehen, wissen wir: es geht ihnen hier gut.“



Ehrenamtliche Helfer gesucht!

Einen halben Tag Zeit, Freude an der Arbeit im Team, Verständnis für kranke Menschen? Schnuppern Sie in die vielen Angebote der Sozialstation hinein!

Kontakt: Sabine Heidecke,
Sozialstation Leonberg, Maria-Streif-Haus, In der Au 10, Tel. 07152-9203-16
E-Mail: info@sozialstation-leonberg.de

 

Chorverband Johannes Kepler – ein harmonischer Verein mit Zukunft

Was als „ Strohgäu-Sängerbund“ 1878 mit dem Ziel begann, den Chorgesang zu fördern, ist heute auf einen ansehnlichen Verband mit 30 Vereinen, 66 Chören und 1600 aktiven Mitgliedern angewachsen. Der Chorverband Johannes Kepler ist der regionale Dachverband der Chöre im Altkreis Leonberg und ein wichtiges Mitglied des Schwäbischen Chorverbands.

Erfolgreiche Jugendarbeit
Breit ist das Spektrum der Darbietungen. Hier gibt es keine Einheitskost, sondern musikalische Vielfalt, von geistlicher Musik bis zum Musical. Schulchöre sind genauso dabei wie Liederkränze, wobei die Chorjugend mit 350 aktiven kleinen Sängern und Sängerinnen ein grandioser Erfolg für die Bemühungen des Verbands um den Nachwuchs ist.

Singen macht einfach Spaß
Bevor ein Chorkonzert beginnt und die Besucher genussvoll der Musik lauschen können, sind zahlreiche musisch ausgebildete Kräfte und viele ehrenamtlich Engagierte tätig geworden. Singen, Dirigieren, Proben und Organisieren stehen am Beginn jeder Aufführung, und die Chöre sind bei den Vorbereitungen mit Herzblut dabei. Wie beliebt Chorarbeit ist, zeigen auch die zahlreich angebotenen Fortbildungsmaßnahmen, die rasch ausgebucht sind.

Ehrenamtlich Engagierte für Vorstandsteam gesucht!
Wem Chormusik gefällt und wer sich für die Bereiche Kultur- und Eventmanagement interessiert, der hat die Möglichkeit, bei der Organisation von Fortbildungsprogrammen, Kulturtagen, Ehrungen und in allen administrativen Verbandsaufgaben mitzuwirken. Auch Schulen, Kindergärten, Verlage, Sponsoren, Stiftungen, Dirigenten und diverse Persönlichkeiten werden kontaktiert. Eine kurze Bewerbung an praesident@chorverband-kepler.de genügt.



Wissenswertes über den Verband entnehmen Sie der Homepage www.chorverband-kepler.de

 
 

Beim Tages-und Pflegemutterverein steht das Kind im Mittelpunkt

Morgens aus dem Haus zur Arbeit gehen und das Kind gut betreut wissen - das ist ein wunderbares Gefühl für alle Eltern. Der Leonberger Tages- und Pflegemutterverein sorgt seit 40 Jahren dafür, dass die Betreuung für Kinder von 0 bis 14 Jahren "passgenau" ist, das heisst, dass Familien und Tagesmütter (und hoffentlich bald auch mehr Tagesväter) ideal zusammenpassen.

Individuelle und flexible Betreuung
Weil die Betreuung der Kinder in kleinen Gruppen stattfindet, zu Hause bei der Tagesmutter oder im Haushalt der Eltern, kann hier besonders auf das einzelne Kind eingegangen werden, ganz ohne Zeitdruck und Hektik. Die Kindertagespflege ist gesetzlich der institutionellen Kinderbetreuung gleichgestellt, daher werden alle Betreuerinnen in einem zweijährigen Kurs auf ihre Aufgabe vorbereitet. Polizeiliches Führungszeugnis, Gesundheitszeugnis und Pflegeerlaubnis bieten beiden Seiten größte Sicherheit. Nach der ersten Unterrichtseinheit darf die Tagesmutter ein Kind betreuen.

Ein großes Herz für Kinder
"Das Herz auf dem rechten Fleck und mit beiden Beinen auf dem Boden" - das sind für die Vorsitzende des Vereins, Sabine-Christina Kuhn, die besten Voraussetzungen, um Tagesmutter oder-vater zu werden. Und aus Erfahrung weiß sie, dass Tageskinderpflege mehr ist als nur ein Beruf, sondern oft der Beginn von Freundschaften, die ein Leben lang halten.

Interessiert an den Voraussetzungen, um Kindertagespflege auszuüben? Oder einfach bei Festen, Wanderungen, Aktionen mitzuhelfen? Infos gibt es bei:

Tages- und Pflegemutter e.V. Leonberg
Distelfeldstr. 20, 71229 Leonberg

Tel.: 07152/22490
E-Mail: info@tagesmuetter-leonberg.de



Öffnungszeiten:

Mo. 10 – 12 Uhr, Di. – Do. 9 – 12 Uhr, Montagnachmittag 14 – 16 Uhr, Donnerstagnachmittag 16 – 18 Uhr und nach Vereinbarung

 
 

„Kommt doch mal rüber!“ Das Atrio lädt seine Nachbarn ein

Wer die Bewohner der Atrio-Wohnungen in Eltingen und Stadtmitte kennt, der hat schon längst keine Berührungsängste mehr. So liebenswert und herzlich sind die Menschen mit leichter geistiger Behinderung, dass jeder Besuch dort Freude und gute Laune macht. Damit noch mehr Menschen mit und ohne Behinderung ins Gespräch kommen, hat das Atrio Mitte Februar zur Auftaktveran-staltung von „Impulse Inklusion“ ins Café B21 geladen. Ein Jahr lang läuft das Projekt, das vom Sozialministerium Baden-Württemberg gefördert wird. Ideen sind gefragt, wie Barrieren abgebaut werden können, damit ein inklusiver Stadtteil entsteht.

Gute Nachbarschaft
Was bedeutet gute Nachbarschaft? Wo und wie können Menschen mit und ohne Behinderung ihre freie Zeit gemeinsam verbringen? Wäre das Café B21 nicht ideal als attraktiver Treffpunkt für alle im Stadtteil? Fragen, auf die es bei der Veranstaltung im Café viele kreative Antworten gab.

Freizeit gemeinsam gestalten
Viel Zeit hat sich Dagmar Allar, die Koordinatorin des Projekts, genommen, um die Freizeitwünsche der mobilen und unternehmungslustigen Atrio-Bewohner zu notieren. Spazieren gehen und Eis essen, Tischtennis spielen und Segelfliegen, Kochen, Backen, Spielen, Vorlesen oder Musik machen – das alles würde den Menschen in netter Begleitung noch mehr Spaß machen.


Ein Ehrenamt, das Freude macht
Wer ehrenamtlich seine Freizeitfreuden oder sein Hobby teilen möchte, ist herzlich willkommen. Bei einer guten Tasse Kaffee im B21 gibt es Informationen und das Angebot zur Besichtigung der Einrichtung. Ein erster Schritt zum Projektziel „Ein gutes Leben für alle“!
Oder hätten Sie Lust, im Café B21 zu helfen? Auch hier möchte Atrio Leonberg gerne ein kleines Ehrenamtsteam zusammenstellen.



Interesse ? Dann melden Sie sich bei Dagmar Allar (dagmar.allar@atrio-leonberg.de), Tel. 0176 43465647

 
  

Allgemeine Hinweise
 
Kontakt
FreiwilligenAgentur Leonberg, im Bürgerzentrum Stadtmitte, Neuköllner Str. 5, 71229 Leonberg
Telefon: 07152 3099-26 oder 3099-77, E-Mail Freiwilligenagentur@leonberg.de, Internet www.leonberg.de/FAL

Öffnungszeiten

Dienstags 10 bis 12 Uhr und jeden ersten Mittwoch im Monat von 17 bis 18 Uhr - Termine auch nach Vereinbarung

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