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FAL Aktuell
Juni 2015





Singen, Spielen, Schlemmen: Ehrenamtliche machen’s möglich im Seedammcenter

Seit 17 Jahren ist die Seniorenwohnanlage »Seedammcenter« eine begehrte Adresse im Herzen Leonbergs. In 50 barrierefreien Wohnungen unterschiedlicher Größe bietet die Leonberger Sozialstation ihre Dienstleistung an. Hier finden ältere Menschen ein neues Zuhause, und nicht nur das: Attraktive Freitzeitangebote halten die Bewohner in Schwung und viele Aktivitäten organisieren sie selbst.

„Trotzdem brauchen wir ganz dringend Ehrenamtliche von außen“, meint Judith Lucas-Kumle, die als Koordinatorin für Seniorenwohnen auch die Verbindung zur gegenüber-liegenden Seniorenresidenz „Seegarten“ hält. „Unsere Ehrenämtler sind wie Kitt, der die Gemeinschaft zusammenhält.“

Und die aktive Senioren-Gemeinschaft freut sich, wenn Freiwillige beim 14-tägigen Kaffeenachmittag helfen oder beim Liedernachmittag dabei sind oder eine einfache Gymnastikrunde ins Leben rufen. Auch bei den beliebten Festen sind Helfer gefragt, und wer die schöne Terrasse gesehen hat, wird auch als Helfer schnell die Sommerfeste schätzen.

[Foto 1: FAL, Foto 2: Seedammcenter]



Über zahlreiche weitere Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements im Seedammcenter informiert Sie Judith Lucas-Kumle, E-Mail: lucas-kumle@sozialstation-leonberg.de
 

Rawas bunte Kreativwelt: Eine Irakerin engagiert sich ehrenamtlich

Rawa AlSalihy sprüht vor Einfallsreichtum - Kunst ist ihre Welt. Wo es etwas zu Malen, Formen, Zeichnen gibt, da ist sie dabei. Einige Wochen hat sie ehrenamtlich im KreativWerk Höfingen ausgeholfen, wo sich Menschen mit Behinderung künstlerisch ausdrücken können. Für neue Projekte ist die gebürtige Irakerin immer zu haben, wobei sie auch ihre eigene Kunst weiter verfolgt und an Wettbewerben teilnimmt.

Ein neuer Anfang in Deutschland

Dabei war Rawas Leben keineswegs leicht. Ihre Familie gehörte im Irak zur verfolgten Gemeinschaft der Mandäer. Ihr Mann war als erster nach Deutschland ausgereist, Rawa und die beiden Söhne folgten ein Jahr später, über Jordanien. Mitnehmen konnten sie nichts – außer Erinnerungen: an Rawas erfolgreiches Studium als Kunstdesignerin, an die Existenz ihres Mannes als Ingenieur, an die gute Schulbildung der Kinder. In Deutschland fingen sie von vorne an, durch ein Netzwerk von Helfern aus Schule und Kirche unterstützt. Heute leben sie in Renningen. „Ach, die schwere deutsche Sprache“, seufzt Rawa, wohlwissend, dass sie für einen Berufseinstieg passable Sprachkenntnisse braucht. Mann und Söhne beherrschen Deutsch, Rawa hat sich fest vorgenommen, einen VHS-Abschluss zu erreichen.

Frühe Erfolge im Bürgerzentrum Stadtmitte

Das Leonberger Bürgerzentrum ist für die quirlige Frau mit dem freundlichen Lächeln wie ein zweites Zuhause. Dort in der Specksteingruppe fiel sie durch ihre außergewöhnlichen Arbeiten auf, darunter eine Fußballtrophäe zur letzten WM, perfekt wie ein Gesellenstück. Und sicherlich nicht das letzte Werk, mit dem Rawa zeigt, wie sie Steine in Kunst verwandeln kann.

[Foto: FAL]


Besuch bei der THW Jugend: Spielerisch helfen lernen

Ein Junge liegt verletzt unter Brettern und Kisten und ruft um Hilfe. Die Einsatztruppe eilt herbei. Jedes Kind weiß genau was zu tun ist, es werden keine Fragen gestellt, schnell und effektiv bereiten sie die Bergung vor. Einer füllt die Hebekissen, ein anderer krabbelt zu der Unfallstelle vor, zwei weitere Einsatzkräfte ziehen den Verletzten aus der Gefahrenzone. Kein Ernstfall glücklicherweise, nur eine Probeübung, die Daniel Reger, THW-Ortsjugendleiter, am heutigen Mittwoch den Kindern in der Altersgruppe 10-14 Jahren stellt. Währenddessen bauen Jugendliche mit Hilfe eines weiteren Betreuers Holzhütten für das traditionelle THW-Maibockfest auf.

Auch auf Landes- und Bundesebene aktiv

Ganz schön beeindruckend, wie geübt die jungen THW-Mitglieder zu Werke gehen. Es überrascht nicht, dass die THW Jugend auch auf Landes- und Bundesebene erfolgreich ist. 2009 und 2011 konnte der 1. Platz im Landeswettbewerb gewonnen werden, 2012 hat man den 4. Platz beim Bundesjugendwettkampf erreicht. Und 2015? "Der Landeswettbewerb findet am 1. August in Backnang statt. Wir trainieren bereits die Aufgabenstellungen, die dieses Jahr drankommen“, so Daniel Reger.

Das Ehrenamt macht Spaß macht und fördert den Gemeinsinn

Unter den 28 Teilnehmern sind diesmal auch drei weibliche Nachwuchsretter. Wie kamen sie darauf, bei der THW Jugend mitzumachen? „Mein Klassenkamerad hat auch mitgemacht“ - „Bei einem Ferienprogramm wurde die THW vorgestellt“. Die Kinder und Jugendlichen eint ein Ziel: mit 18 Jahren aktives Mitglied werden und bei richtigen Einsätzen mithelfen. Spiel, Spaß und Abwechslung kommen bei der THW Jugend nicht zu kurz. Freizeiten, Feste, Wettbewerbe und Ausflüge haben ihren festen Platz im Jahresprogramm. Das durchdachte Konzept zeigt Wirkung: Mit seinen aktuell über 30 jungen Mitgliedern braucht sich das THW keine Sorgen um Nachwuchs aus den eigenen Reihen zu machen. 

[Fotos: FAL]



Die THW Jugend trifft sich jeden Mittwoch zwischen 18 und 20 Uhr vor dem Haupthaus zu Einsatzübungen. Kinder und Jugendliche, die Interesse haben mitzumachen, sind herzlich zu einer Schnupperstunde eingeladen!

Kontakt: Daniel Reger, E-Mail: daniel.reger@thw-leonberg.de

Infos: www.thw-leonberg.de/jugend
 
 

Eine Stunde für Flüchtlingskinder: Hilfe bei der Betreuung dringend gesucht

Die Kinder in den Gemeinschaftsunterkünften Gartenstadt wissen genau, wann Donnerstag ist. Dann nämlich bekommen sie Besuch von zwei Damen, die sich nur für sie Zeit nehmen. Eine Stunde lang dürfen die Flüchtlingskinder das machen, was in der engen Unterkunft nicht immer möglich ist: Lesen, Schreiben, Malen und Puzzeln. Der Andrang ist manchmal groß, deshalb finden die Arbeitsstunden nacheinander in zwei Häusern statt.

Ungewissheit für Familien und Helfer

Die drei- bis zwölfjährigen Mädchen und Jungen gehören zu ausländischen Familien, deren Asylantrag geprüft wird. Manchmal ist die Verweildauer in der Gemeinschafts-unterkunft lang, manchmal nur kurz. „Wir wissen nie, wen wir beim nächsten Mal wiedersehen werden“, berichtet Helga Kohler-Sparakowski, eine der beiden engagierten Freiwilligen. Renate Wohlbold, die zweite ehrenamtliche Helferin, ergänzt: „Für neu angekommene Kinder, die noch kein Deutsch gelernt haben, ist es eine Zeit in der sie auch fröhlich und unbeschwert sein können.“

Weitere Unterstützung für die Spielstunde gesucht

Um diese beiden Stunden donnerstags weiter kontinuierlich anbieten zu können, werden Helfer und Helferinnen dringend gesucht. Wer sich auf wechselnde Verhältnisse einstellen kann, Geduld und Verständnis für Kinder aus Flüchtlingsfamilien mitbringt, ist hier herzlich willkommen. Materialien zum Lernen und Spielen sind in beiden Häusern vorhanden.

Bei Interesse melden Sie sich bei:
Helga.kohler-sparankowski@web.de



Dieses Projekt steht in Zusammenhang mit dem Netzwerk Gartenstadt der Evangelischen Kirche, das auch das Begegnungscafé betreibt (Pfarrer Koser-Fischer).

 
 

Unterwegs mit dem Schwäbischen Albverein: Die Ortsgruppe Leonberg sucht Verstärkung

Wandern ist gesund und macht Spaß! Das wissen die rund 250 Mitglieder der Ortsgruppe Leonberg, für die der Schwäbische Albverein Wanderungen organisiert.
Das Wanderprogramm ist vielseitig: der sportlich ambitionierte Wanderer findet hier die richtige Tour, ebenso wie gesundheitsbewusste Senioren, Berufstätige, die nach Feierabend aktiv sein möchten, oder kulturell Interessierte, die durch Wandern ihren Horizont erweitern wollen. Und alles in netter Gesellschaft von Gleichgesinnten.

Interessant und abwechslungsreich

30 Wanderführer und -führerinnen haben es sich zur Aufgabe gemacht, immer wieder neue, interessante Touren zu planen und durchzuführen. Zu ihrem Tourengebiet gehört nicht nur das eigene Wegenetz, sondern auch das der Stadt Leonberg mit insgesamt 68 Kilometern.

Ehrenamtliche Verstärkung gesucht

Damit das attraktive Angebot auch in Zukunft geboten werden kann, sucht die Ortsgruppe ehrenamtliche Verstärkung, sei es aktiv als ehrenamtlicher Fachwart beispielsweise für den Naturschutz, aktiv als Mitwanderer und/oder als Wanderführer/in. Einarbeitung ist selbstverständlich! Das ideale Ehrenamt für jeden, der Natur und Wandern schätzt.

[Logo und Foto: Schwäbischer Albverein]



Interessiert? Bitte kontaktieren Sie Cornelia Hermann, AG-Vorstand Schwäbischer Albverein, Ortsgruppe Leonberg, per E-Mail: og_leonberg@schwaebischer-albverein.de
 
  

Das Quiz - machen Sie mit!

Sie haben alle Artikel in unserem Newsletter gelesen und sind bereit für unsere Quizfrage? Unter allen Einsendungen mit dem richtigen Lösungswort verlosen wir drei Geschenke vom Schwäbischen Albverein.

Einsendeschluss ist der 2. Juli 2015.

Gewinnen Sie eine attraktive Kappe des Schwäbischen Albvereins für Ihre nächste Wanderung (1. Preis), ein komfortables Sitzkissen für die Rast (2. Preis) oder eine detaillierte Karte für die schöne Wanderregion Bretten/Kraichgau (3. Preis).

Quizfrage
Wie viele Wanderführer/innen hat der Schwäbische Albverein - Ortsgruppe Leonberg derzeit?


Teilnahmebedingungen

Bitte beachten Sie: Ihre Antwort wird in Form einer unverschlüsselten E-Mail verschickt. Mit der Teilnahme akzeptieren Sie unsere Datenschutzhinweise.


Ja, ich will mitmachen und gewinnen
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Allgemeine Hinweise
 
Kontakt
FreiwilligenAgentur Leonberg, im Bürgerzentrum Stadtmitte, Neuköllner Str. 5, 71229 Leonberg
Telefon: 07152 3099-26 oder 3099-77, E-Mail Freiwilligenagentur@leonberg.de, Internet www.leonberg.de/FAL

Öffnungszeiten

Dienstags 10 bis 12 Uhr und jeden ersten Mittwoch im Monat von 17 bis 18 Uhr - Termine auch nach Vereinbarung

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