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Newsletter der FreiwilligenAgentur Leonberg
Dezember 2014





Der Arbeitskreis Asyl Leonberg heißt Flüchtlinge willkommen

Mit seinen knapp 30 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern begleitet der AK Asyl die ersten Schritte von heimatlos gewordenen Menschen auf Leonberger Boden. „Für uns bekommen die bloßen Flüchtlingszahlen Gesichter“, meint Heidi Fritz, die seit 1994 den Arbeitskreis leitet. „Es ist so wichtig, dass wir die Menschen kennenlernen, mit Namen und ihrer Geschichte. Damit sie uns nicht mehr fremd sind.“

60 Familien suchen Zuflucht

Augenblicklich betreut der Arbeitskreis, der an die evangelische Kirchengemeinde angeschlossen ist, 60 Familien, darunter Familien aus Syrien, Serbien, Bosnien, Mazedonien, Kamerun, Nigeria, Togo oder dem Irak und Iran. Es sind Menschen, die wegen Verfolgung, Gewalt oder Diskriminierung ihre Heimat verlassen mussten, um hier Schutz zu suchen. Ein großes Problem sind die äußerst beengten Wohnverhältnisse hier in der Stadt, auch dass es nicht genug Möglichkeiten gibt, die deutsche Sprache zu erlernen.
„Unser großes Anliegen ist es, den Flüchtlingen mit einer echten Willkommenskultur zu begegnen“, erklärt Heidi Fritz. „Es muss uns klar sein, dass es überhaupt nur Frieden geben kann, wenn wir lernen, mit Menschen unterschiedlicher Herkunft zu leben.“

Einarbeitung für ehrenamtliche Helfer

Die Helferinnen und Helfer des AK Asyl, die sich einmal monatlich zum Erfahrungsaustausch treffen, freuen sich über neue ehrenamtlich Mitarbeitende. Die Aufgaben sind interessant und vielfältig: zum Beispiel Familien in ihrem Alltag, zu Ämtern und Behörden, zu Rechtsanwälten oder bei Arztbesuchen zu begleiten, sie mit der deutschen Sprache vertraut zu machen und Kinder im Kindergarten- und Schulalltag zu unterstützen.
Einarbeitung und Begleitung der Ehrenamtlichen bei ihren neuen Aufgaben sind im AK Asyl selbstverständlich.

Weitere Informationen zum Arbeitskreis Asyl



Interesse? Dann melden Sie sich bitte bei Heidi Fritz unter Telefon: 07152 24517

Der perfekte Zeitpunkt zum Kennenlernen des Arbeitskreises ist übrigens das traditionell beliebte Fest der Begegnung am 5. Dezember, 18 Uhr, im Leonberger Haus der Begegnung.

 

Atelierbesichtigung: Das KreativWerk Atrio Höfingen

Wer die hellen, freundlichen Räume des KreativWerks betritt, den ziehen sofort die Kunstobjekte auf Staffeleien, Tischen und Fenstersimsen in den Bann: Bilder in strahlend leuchtenden Farben, Skulpturen aus Papier und Ton, und, nicht zu übersehen, die großen bunten Willkommensstäbe zur Dekoration für den Hauseingang. Die Einrichtung bietet 12 Menschen mit geistiger Behinderung und/oder psychischer Erkrankung eine Beschäftigung im kreativen Bereich, die auf dem ersten Arbeitsmarkt wenige Chancen haben. „Nicht jeder hat Freude an einer Tätigkeit in der Produktion“, erklärt Ricky Feuchter, Abteilungsleiter des KreativWerks sowie der angrenzenden Werkstatt, in der weitere circa 60 Beschäftigte Montagearbeiten für Industrieunternehmen durchführen.

Kreativer Frei-Raum

Die Ateliers werden aber nicht nur von den Atrio MitarbeiterInnen genutzt: Einmal die Woche, freitags von 15-18 Uhr, kann im „Offenen Atelier“ jeder mitmachen. Im Herbst-/Winter-Programm 2014/15 regen Themen wie „Winterbilder und -collagen“, „Venezianische Masken“ und „Filzobjekte und Lichterketten“ Kunstinteressierte zum gemeinsamen Schaffen an. "Wir möchten Raum bieten für die Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung", so Ricky Feuchter. Aus diesem Grund auch das Angebot, die - barrierefreien - Räume für Kurse und Workshops mieten zu können. Ziel ist es, dass Kinder, Schüler, Erwachsene und Senioren gemeinsam Kreatives gestalten und erleben.

Wie kann ich mich ehrenamtlich einbringen?

„Es geht darum, den Beschäftigten hier und da zur Hand zu gehen, sie mit Material zu versorgen, Pinsel auszuwaschen, aber auch mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, das kommt im Alltag gerne zu kurz“, beschreibt Elisabeth Berta, Gruppenleiterin im KreativWerk, das Ehrenamt. Bereits ein Einsatz von 2-4h/Wo. stellt für die hauptberuflichen Mitarbeiter eine wertvolle Unterstützung dar. Wer lieber sporadisch auf Abruf unter die Arme greifen möchte: Für die Teilnahme an Ausstellungen und Märkten ist tatkräftige Hilfe beim Rahmen und Aufhängen von Bildern, beim Standaufbau und bei der Standbetreuung herzlich willkommen!



KreativWerk Höfingen
Graf-Leutrum-Str. 41, 1. Stock
71229 Leonberg-Höfingen
http://www.atrio-leonberg.de

Ansprechpartner:
Ricky Feuchter
Tel.: 07152 93940-13
E-Mail: Ricky.Feuchter@atrio-leonberg.de

Öffnungszeiten für Begegnung und Verkauf: Mo-Do 8-12 Uhr, Fr 15-18 Uhr. Erworben werden können u.a. Bilder, Skulpturen, Sammlertassen mit Kunstmotiv, Willkommensstäbe, Kunstkarten, Kunstkalender 2015 (Tisch- und Wandkalender DIN A3), Töpferware und bemalte Möbel.

** Am Samstag, 6. Dezember, hat das KreativWerk einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Höfingen (14-19 Uhr, Rathausgässle) **

 

Leben auf Bewährung - Walter Kaczor engagiert sich bei "Neustart"

Seit 2012 ist Walter Kaczor ehrenamtlicher Begleiter für Straffällige in ihrer Bewährungszeit. Eine Veranstaltung der FAL inspirierte den ehemaligen Manager zu dieser Aufgabe, für die er eine große Portion Pragmatismus, die geforderte „gefestigte Persönlichkeit“ und Kompetenz in Finanzfragen mitbrachte.

Weg zurück in die Gesellschaft

Als gemeinnützige GmbH wurde Neustart 2007 vom Land Baden-Württemberg mit der Aufgabe betraut, straffällig gewordenen Menschen auf ihrem Weg zurück in die Gesellschaft beizustehen. Mehr als 600 Ehrenamtliche helfen mit, oft neben ihrer anstrengenden beruflichen Tätigkeit. Jeder von ihnen erhielt eine intensive Ausbildung, der eine formale Bewerbung vorangegangen war. Und immer stehen hauptberufliche Helfer als Ansprechpartner zur Verfügung.

Wichtig: Die Hilfe zur Selbsthilfe

„Als Bewährungshelfer muss man Realist sein“, meint Walter Kaczor, denn ein rasches, glückliches Ende der Bewährung sei eine Illusion. Zu schwierig sind die Lebensumstände der Klienten, denen oft die Motivation für einen Neuanfang fehlt. „Kleine Stellhebel sind angesagt- und auch ein gewisser emotionaler Abstand, damit der Blick auf die Hilfe zur Selbsthilfe fokussiert bleibt.“

Vielfältige Aufgaben

Ein überraschender Fakt: die Quote der Rückfälle ist bei Ehrenamtlichen geringer als bei den hauptamtlichen Helfern! Zwei Fälle betreut Kaczor augenblicklich. Für seine Klienten ist er unter anderem die Verbindung zum Richter, zu Arbeitsämtern und Sozialbehörden, er prüft Verträge, vermittelt Termine und macht vor allem eines: Mut.

Was hat Walter Kaczor zu seinem Engagement bewogen?

„Von dem Glück, das ich im Leben hatte, möchte ich etwas zurückgeben“, antwortet er. „Meine Hilfestellung für Menschen, die nicht so viel Glück hatten, macht mich zufrieden. Und persönlich profitiere ich von der Zusammenarbeit in unserem siebenköpfigen Team und der Begegnung dort mit den sympathischen Kollegen.“



Neustart sucht ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen!

Informationen erhalten Sie unter www.neustart.org oder lassen Sie sich in den FAL-Sprechstunden beraten.

 
 

Das Ehrenamt ist attraktiv!

Großes Interesse beim Informationsabend der FAL am 23. Oktober rund ums Ehrenamt. Der kostenlosen und unverbindlichen Veranstaltung im Bürgerzentrum, die in Zusammenarbeit mit der VHS nun schon zum zweiten Mal stattfand, waren Interessenten jeden Alters gefolgt.

Überblick über die Einsatzmöglichkeiten

Elke Kaczor und Karin Hammer, beide selbst langjährige engagierte Freiwillige, gaben einen eindrucksvollen Überblick über die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten für ein Ehrenamt. 150 Projekte sind in dem (auch im Internet einsehbaren) „Katalog der Möglichkeiten“ gelistet – vom Vorlesen im Altenstift, der Ferienbegleitung behinderter Menschen bei der Lebenshilfe, der Verkaufsmöglichkeit im Eine-Welt-Laden bis zum Katalogisieren von Lesestoff in der örtlichen Bücherei oder einer Patenschaft für Schulkinder.

Einzelberatung in der FAL-Sprechstunde

Als zum Schluss alle Fragen der Teilnehmer beantwortet waren, füllte sich bereits die Liste für weitere Einzelberatungen in den FAL-Sprechstunden. Die Leonberger Institutionen, die dringend helfende Hände benötigen, dürfen sich auf weitere ehrenamtliche Helfer freuen!

 



Sprechstunden im Bürgerzentrum:

Dienstag von 10–12 Uhr, erster Mittwoch im Monat von 17–18 Uhr.
Weitere Termine sind nach telefonischer Anmeldung möglich.

 
 

Ein gutes Ende - Das Hospiz Leonberg ist ein Zuhause auf Zeit

„Die Leonberger sind stolz auf ihr Hospiz!“ Daniela John, Leiterin des ambulanten Hospizdiensts, strahlt. „Wir gehen nicht nur vertrauensvoll mit unseren Patienten und deren Angehörigen um, sondern auch mit unserer Nachbarschaft. Transparenz wird bei uns großgeschrieben.“

Helle Räume, bunte Wände

Das weiße Gebäude in der Seestraße 84 ist seit fast drei Jahren für viele Menschen die letzte Station in ihrem Leben. Hell sind die Räume, bunt die Wände, blumengeschmückt der Esstisch. Sieben Patienten finden hier Aufnahme, die Warteliste des privatrechtlichen gemeinnützigen Vereins ist lang. Ute Kompatscher ist die Leiterin des stationären Hospizes. Würdig und fröhlich – so gestaltet sie mit ihren Helferinnen die Tage der todkranken Patienten und Patientinnen. „Hier wird gelacht und gefeiert, aber auch geweint und Trauer ausgehalten.“

Ehrenamtliche gehen zur Hand

Wer noch zu Hause bleiben kann, wird vom ambulanten Hospizdienst betreut, der nicht nur für die Kranken da ist, sondern auch für die Angehörigen, die Eltern, die Geschwister. Ehrenamtliche Helfer und Helferinnen haben Zeit für Gespräche und solche Unternehmungen, zu denen vielen Angehörigen die Kraft fehlt. Im Hospiz selbst packen sie auch bei der Hausarbeit an, machen Frühstück, erledigen kleine Aufträge, gehen mit den Kranken spazieren.

Intensive Ausbildung

Jeder, der sich im Hospiz engagieren möchte, wird zu einem Auswahlgespräch gebeten, dem eine längere Ausbildung über sechs Wochenenden folgt, bevor der Praxisteil beginnt. Jedem Ehrenamtlichen ist klar, dass die kostspielige Ausbildung Verpflichtung für ein mindestens zweijähriges Engagement ist, bei dem Flexibilität im Einsatz großgeschrieben wird. Ehrenamtliche, die Zeit und Kraft in das Hospiz-Ehrenamt investieren, werden durch berührende Begegnungen und die ergreifende Einsicht, dass letzte Tage gut sein können, belohnt.



Mehr Informationen über das Ehrenamt im Hospiz über
daniela.john@hospiz-leonberg.de oder die FreiwilligenAgentur freiwilligenagentur@leonberg.de.

Gerne beraten wir Sie auch persönlich in unseren Sprechstunden

 
  

Das Quiz - machen Sie mit!

Sie haben alle Artikel in unserem Newsletter gelesen und sind bereit für unsere Quizfrage? Wer schnell ist, gewinnt: Die ersten drei Teilnehmer, die uns per mail das richtige Lösungswort senden, erhalten jeweils einen Preis.

Gewinnen Sie eine Henkeltasse mit Engelmotiv (1. Preis), einen Kunstkalender zum Aufstellen (2. Preis) oder drei schöne Kunstkarten für Ihren Weihnachtsversand (3. Preis).

Quizfrage
Auf welchem Weihnachtsmarkt ist das Atrio KreativWerk am Nikolaustag mit einem Stand vertreten?


Teilnahmebedingungen

Bitte beachten Sie: Ihre Antwort wird in Form einer unverschlüsselten E-Mail verschickt. Mit der Teilnahme akzeptieren Sie unsere Datenschutzhinweise.


Ja, ich will mitmachen und gewinnen
Schicken Sie uns eine Mail. Geben Sie das Lösungwort und - als freiwillige Angabe - Ihren Namen und Ihre Anschrift an.
 
E-Mail mit Lösungswort an freiwilligenagentur@leonberg.de schicken





 

Allgemeine Hinweise
 
Kontakt
FreiwilligenAgentur Leonberg, im Bürgerzentrum Stadtmitte, Neuköllner Str. 5, 71229 Leonberg
Telefon: 07152 3099-26 oder 3099-77, E-Mail Freiwilligenagentur@leonberg.de, Internet www.leonberg.de/FAL

Öffnungszeiten

Dienstags 10 bis 12 Uhr und jeden ersten Mittwoch im Monat von 17 bis 18 Uhr - Termine auch nach Vereinbarung

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