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Wende des deutschen Mittelalters: Investitur-Streit und Wormser Konkordat

Datum:
16.11.2022
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Preis:
6,00 € Anmeldung erwünscht, Restkarten an der Abendkasse erhältlich.

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Wende des deutschen Mittelalters: Investitur-Streit und Wormser Konkordat

Der Streit zwischen dem römisch-deutschen König Heinrich IV. und dem Papst Gregor VII. um die Frage wer künftig die Bischöfe im Deutschen Reich einsetzten solle, zog sich fast 50 Jahre hin und konnte letztendlich erst durch das Wormser Konkordat 1122 beigelegt werden. Dieser Vertrag besagte, dass zwar künftig die Kirche die jeweilige Investitur vornehme, aber dass die Wahl nur in Anwesenheit kaiserlicher Abgeordneter durchgeführt werden sollte. Dennoch war dieser Vertrag mit einer immensen Machteinbuße des Kaisertums gegenüber dem Papsttum verbunden und erforderte eine Neuorientierung des Kaisertums. Der vor 900 Jahren vereinbarte Kompromiss war ein entscheidender Wendepunkt der deutschen Geschichte im Mittelalter. Der Historiker Matthias Hofmann wirft einen Blick auf die Hintergründe.

Matthias Hofmann M. A.
Mi, 16.11.2022, 19:30 Uhr
vhs, Konferenzraum
6,00 € (Anmeldung erwünscht, Restkarten an der Abendkasse erhältlich)



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