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Zwischen Verfolgung und Akzeptanz - 1000 Jahre Jüdisches Leben im deutschen Südwesten

Datum:
28.09.2022
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Preis:
Kostenfrei. Anmeldung erwünscht, Restplätze an der Abendkasse erhältlich.

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Zwischen Verfolgung und Akzeptanz - 1000 Jahre Jüdisches Leben im deutschen Südwesten

Die 1700 Jahre Jüdischen Lebens im Gebiet des heutigen Deutschland sind durch eine Abfolge von Wellen der Verfolgung wie Akzeptanz gekennzeichnet. Der Zivilisationsbruch der Schoa war existenziell, er brachte das Ende des deutschen Judentums. Aber auch in den Jahrhunderten davor war es mehrfach zu einschneidenden Veränderungen der Lebensbedingungen von Jüdinnen und Juden gekommen. So am Ende des Mittelalters, als mit den Ausweisungen der Juden aus den großen Territorien und Reichsstädten das flache Land zum Rückzugsgebiet wurde und sich dort nach und nach stabile jüdische Gemeinden entwickeln konnten, das sogenannte Landjudentum. Nahezu 400 Jahre lang bildete das Leben auf dem Land die vorherrschende Lebensform von Juden im Alten Reich. Mit der rechtlichen Gleichstellung im 19. Jahrhundert zogen dann die meisten Juden wieder in die Städte. Der Vortrag zeichnet diese Entwicklung nach und zeigt die Vielfalt von Lebensformen auf, die dabei entstanden. Dabei fragt er insbesondere, wie sich das Zusammenleben von Christen und Juden entwickelte. (Im Rahmen der Weil der Städter Vielfaltwochen)

Prof. Dr. Benigna Schönhagen
Mi, 28.09.2022, 19:30 Uhr
Klösterle Weil der Stadt
kostenfrei (Anmeldung erwünscht, Restkarten an der Abendkasse erhältlich)

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