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Brunnen im Pomeranzengarten Leonberg (Foto: T. Drauz)
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Veranstaltung

Zauberhafte Pflanzen - Fotografie von Susanne Güth

29.07.2018
14:30 Uhr

Finissage zur Ausstellung

Akelei, Pusteblume und Ginsterblüte – die drei weit verbreiteten Pflanzen präsentieren sich im Stadtmuseum in außergewöhnlichem Licht und ungewöhnlichen Dimensionen. Die Gebersheimer Biologin Susanne Güth fotografiert schon seit Jahrzehnten Pflanzen, anfangs zu dokumentarischen Zwecken, heute mit Lust und Neugier an künstlerischen Effekten. Am Sonntag, 29. Juli, schließt die Ausstellung, die seit der Langen Kunstnacht im Stadtmuseum zu sehen ist. Susanne Güth führt um 14.30 Uhr durch die Ausstellung. Anschließend wird in einer Offenen Werkstatt mit Pflanzendrucken experimentiert. Der Eintritt ist frei.

Die Darstellung von Pflanzen ist ein Thema mit vielen Facetten. Susanne Güth findet sich mit ihren Fotografien in einer langen Tradition. Pflanzen sind eine Lebensgrundlage und zugleich eine Inspirationsquelle für den Menschen.
In der Geschichte der Fotografie spielen Pflanzenaufnahmen eine entscheidende Rolle. Als das Medium Fotografie noch jung war und verschiedene Wissenschaftler nach praktikablen fotografischen Methoden suchten, leistete der englische Gelehrte Henry Fox-Talbot einen entscheidenden Beitrag. Für seine „Kunst des fotogenen Zeichnens“, wie er seine Herangehensweise selbst nannte, verwendete er gerne Pflanzen als Motiv. Fox-Talbot veröffentlichte 1846 das erste Fotobuch mit dem Titel „The Pencil of Natur“, in das vervielfältigte Fotos eingeklebt waren.

Ein hervorragendes fotografisches Werk mit Pflanzenabbildungen hinterließ Karl Blossfeldt (1865-1932) Er arbeitete als Lehrer an der Unterrichtsanstalt des Königlichen Kunstgewerbemuseums in Berlin. Blossfeldt zeichnete und fotografierte Pflanzen für den Einsatz im Unterricht. Die Fotografie ermöglichte es in besonderem Maß, Strukturen deutlich zu machen. Die Formen und Proportionen der Natur sollten den Blick der Studenten schulen und in die architektonische, künstlerische sowie ornamentale Gestaltung einfließen. Diesen Fotografen hat Susanne Güth sich als Vorbild gewählt.

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